Gasbehälter.
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Gasbehälter einzupressenden Gas versehen wird. D istein, mit einer haarfeinen Löthrohrspitze versehener Hahn.Beim Oeffnen desselben strömt das Gas aus, welches mananziindet, und welches nun, ohne dal's sich die Entzündungauf das Gas im Behälter fortpflanzt, mit einer Heftigkeitund einer Hitze zu brennen fortfährt, wodurch sich Platin,Thonerde, Kieselerde, mit einem Wort, alle Substanzenschmelzen lassen, die man sonst für unschmelzbar hielt*).Englische Chemiker haben sich ganz besonders viel mit demGebrauch dieses Instrumentes beschäftigt, und wollen Baryt-und Strontianerde, auf Kohle diesem Feuer ausgesetzt, re-ducirt haben. Indessen ist der Gebrauch dieses Instrumentsnicht ohne Gefahr gewesen, und es ist dadurch Unglückdamit geschehen, dafs die feine Ableitungsrohre nicht hin-länglich genug das Gasgemenge an ihrer Mündung abküh-len konnte, um eine Fortpflanzung des Feuers bis in denBehälter zu verhindern, der dadurch gewaltsam zerschmet-tert wurde. Man empfahl daher, das Gebläse hinter eineWand von dicken Brettern zu stellen und die Brennspitzedurch ein kleines Loch in jener zu stecken, so, dafs derOperirende im Fall einer Explosion gesichert wäre. Auchliefs man das Gas, ehe es in die Brennspitze kam, durchWasser oder Oel gehen, damit, wenn eine Explosion ent-stände, dieselbe von dem eigentlichen Behälter durch dieFlüssigkeit getrennt wäre. Ferner schlug man vor, dasGas durch mehrere zusammenliegende haarfeine, metalleneRöhrchen, die sich zuletzt zu einer gemeinschaftlichen, eben-falls haarfeinen Röhre vereinigten, ausströmen zu lassen,wo durch die gröfsere Anzahl von Röhren die Abkühlungnatürlicherweise vollkommner und eine Explosion wenigerzu befürchten sein würde. Aber ganz sicher und gefahrloskann man dieses Instrument dadurch machen, dafs maneine Röhre, in einer Länge von li bis 2 Zoll, mit kleinenrunden, über einander liegenden Scheiben von einem fei-nen
*) Unter den bis jetzt in dieser Hinsicht versuchten Substanzen,ist es allein der Chrysopras, welcher der Schmelzkraft diesesApparats widersteht.