Gasbehälter.
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dadurch eine Undichtheit entsteht, wodurch sich das überQuecksilber eingeschlossene Gas allmählig mit atmosphäri-scher Luft auswechseln kann. Es geht diefs zwar nur solangsam, dafs man in einigen Tagen noch keine Aende-rung bemerkt, allein in längerer Zeit gibt es ganz bemer-kenswerthe Aenderungen. Daniell schlug vor, den Randdes Gefäfses mit Platin oder Silber zu bekleiden, die sichamalgamiren. Statt dessen kann man ihn auch mit Talg be-schmieren. Diese Luftumwechselung kann man sich leichtversinnlichen, wenn man in ein, über Quecksilber zurHälfte mit Gas gefülltes Gefäfs eine kleine, an einem Sei-denfaden befestigte Glaskugel hinaufläfst. Indem die Kugelauf dem Quecksilber schwimmt und man das freie Endedes Fadens aufserhalb über dem Metall erhält, bilden diePoren des Fadens eine feine Röhre, durch welche allmähligLuft eindringt, während das Quecksilber nach und nachsinkt.
Ueber Quecksilber fängt man Gase entweder in Glas-glocken auf, die dann mehrentheils tubulirt und mit einermessingenen Fassung, mit luftdicht eingepafstem Hahne,versehen sind, wie Fig. 26. Taf. II., oder in Eprouvettenvon kleinerem und gröfserem Inhalt, theils graduirt (sieheMessenJ, theils ungraduirt, und die dann nur schmaleGlasglocken oder Cylinder von etwa 8 Zoll Höhe und1 bis li Zoll lichtem Durchmesser sind.
Zum Halten der zu solchen Versuchen bestimmten Glas-gefäfse, seien es Flaschen, Cylinder oder Glocken, eignetsich am besten eine von J. G. Gähn erfundene Vorrich-tung, die durch die zu Fig. 1. Taf. III. gehörenden Theilevorgestellt ist. Das Hauptstück davon sieht man in A vonoben, und in B im Profil. Es ist von Holz und bei abbis zu | weit eingesägt. In diesen Einschnitt wird ein sei-denes Band eingesetzt, welches an dem einen Ende einenstarken Saum hat, der durch den Einschnitt nicht hin-durchgeht; das Band wird so gezogen, dafs sich der Saumbei ab in B anlegt. Es wird alsdann, wie EE zeigt,herumgezogen, geht dann wieder zurück und auf dersel-ben Seite, wo der Saum sitzt, durch den Einschnitt fg