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Flufs — Gasbehälter.
dann horizontal hält und erhitzt, so, dafs die Flüssigkeitdarin irt-s Kochen geräth, und die Oeffnung darauf wie-der in die Flüssigkeit hält. Beim Erkalten füllt sich danndie Flasche so weit, als man es will; ihre Oeffnung wirdnun zugeschmolzen. Braucht man etwas von der Flüssig-keit, so schneidet man die Spitze ab, und schmilzt sie, nach-dem man nach Bedarf herausgenommen hat, wieder zu.
Flufs — nennt man bei metallurgischen Versuchenleichtschmelzbare Substanzen, die bei Ausschmelzung vonMetallen zugesetzt werden, um von der Oberfläche der-selben fremde Körper aufzulösen und wegzunehmen, diesonst die Vereinigung der geschmolzenen Metallkügelchenverhindern würden. Dergleichen Flüsse sind, je nach Be-darf, Borax, kohlensaures Kali (weifser Flufs, wenn esaus gleichen Theilen Salpeter und Weinstein, und schwar-zer, wenn es aus 1 Th. Salpeter und 2 Th. Weinstein be-reitet ist), Flufsspath, Glas u. dergl.
Flüsse (Glasfiüsse), — gefärbte Glasarten, womitman Edelsteine nachmacht. S. Th. II. pag. 540.
Garmachen, — ein technischer Ausdruck für dieDarstellung verschiedener hüttenmännischer Producte, z. B.für die Reinigung des Rohkupfers, welches nachher Gar-kupfer heifst. S. Kupfer Th. II. pag. 235.
Gas, — ein in Luftform verwandelter Körper. S. Th. I.pag. 50. — Ueber Auffangung und Aufbewahrung der Gase,siehe den folgenden Artikel.
Gasbehälter, Gasreservoir, — ein zur Aufnahmeund Aufbewahrung der Gase dienendes Instrument. Mankann es von mehrfacher Art haben. Das einfachste sind Fla-schen, die man mit Wasser oder Quecksilber füllt und ineinem, mit der einen oder anderen Flüssigkeit gefüllten Ge-fäße umstülpt, worin sie mit einem ausgeschnittenen Brettfestgehalten werden, wie es Taf. II. Fig-. 2. im Th. I. zeigt.— Bei Versuchen über Quecksilber hat man sich des vonDaniell zuerst entdeckten und nachher von Faradayerörterten Umstandes zu erinnern, dafs nämlich die Be-rührung zwischen Glas und Quecksilber nicht so vollkom-men, wie die zwischen Wasser und Glas, ist, und dafs