Filtrlren.
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mehr und rascher Feuchtigkeit einsaugt, und also auchviel wiegt. — Das beste mir bekannte Filtrirpapier wirdzu Gryksbo in Dalarne erhalten. Das Wasser, womit esgemacht wird, ist so rein, dafs es auf keine fremde Sub-stanz reagirt, und enthält keine Erden aufgelöst. Säurenund Wasser ziehen aus diesem Papiere nichts aus, undbeim Verbrennen gibt es nicht mehr und keine andereAsche, als das reinste Leinen oder j. Procent seines Ge-wichts. In letzterer Zeit hat man angefangen, dieses Pa-pier auch als einen Ausfuhrartikel zu verfertigen, und ge-wifs werden auch nur an wenigen Orten alle Naturver-hältnisse von so günstiger Art zur Gewinnung eines vor-trefflichen Filtrirpapiers sein, als an dem genannten.
Das Stück Papier, wodurch filtrirt wird, nennt manein Filtrum, und wird zirkelrund geschnitten. Sehr oftwird, besonders wo Viele zusammen arbeiten, viel Filtrir-papier unnöthigerweise verthan, indem gröfsere Stücke,als nöthig wäre, genommen, und das Ueberfliissige davonabgeschnitten wird, während dabei das Uebrige vom Bo-gen eine solche Form bekommen hat, dafs man es nunnicht zu so vielen Filtern anwenden kann, als sonst derganze Bogen gegeben haben würde. Diesem unnützen Ver-luste wird am besten dadurch vorgebeugt, dafs man imVoraus nach, mit dem Zirkel ausgeschnittenen, rundenFormen eine Menge Filtra von verschiedener Gröfse schnei-det. Die Gröfse dieser Formen wählt man dabei am be-sten so, dafs bei dem Schneiden der Filtra nach densel-ben kein Papier überstehend bleibt. Das beim Schneidender Filtra abfallende Papier ist nicht wegzuwerfen, son-dern zum Trocknen der Flaschen und dergl. aufzubewah-ren. Jede Filtrumsorte verwahrt man in einem beson-dern Behälter für sich, so dafs man sogleich jede Gröfse,nach welcher man greift, ohne zu suchen, zur Hand hat.Diese Vorschriften mögen kleinlich scheinen, allein ichführe sie dessen ungeachtet an, da Vieler Aufmerksamkeit,ohne eine solche Erinnerung, vielleicht niemals auf solchekleine Ersparungen gerichtet sein würde, die aufserdemgröfse Bequemlichkeit mit sich führen.
IV.
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