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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Aräometer.

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ten, dafs er Wasser mit denjenigen Portionen Salz mischte,die nach Beaume den angegebenen Graden der Waageentsprechen, worauf er dasselbe auf einer hydrostatischenWaage wog. Man sieht also aus dem Mangel an Ueberein-stimmung zwischen den Zahlen von Hassenfratz und Ni-cholson, in welchem Grade die Annahme von Beaumeunrichtig ist. Hassenfratzs specifische Gewichte fürdie Spirituswaage wurden auf die Weise gefunden, dals15 Th. Spiritus von 40 Grad mit 1 Th. Wasser gemischt,37 Grad, 14 Th. Spiritus mit 2 Th. Wasser, 34 Gr., 13 Th.Spir. mit 3 Th. Wasser 32 Gr. u. s. w. entsprachen. DieseGemische wurden von Hassenfratz gemacht und gewo-gen. Die Angaben von Bingley dagegen gründen sichauf directe Wägungen von Flüssigkeiten, in denen ein mitSorgfalt verfertigtes Aräometer von Beaume bis zu demangegebenen Grade einsank. Sie erstrecken sich nur aufdie specilischen Gewichte, welche am allgemeinsten bei denSäuren und Salzauflösungen, die bei chemischen Versuchengebraucht werden, Vorkommen.

Rieht ers Aräometer hat vor dem von Beaumebedeutende Vorzüge, theils weil es viel geringere Quanti-täten von Liquidum erfordert, und theils weil es das spe-cifische Gewicht angibt, ohne an conventionelle Grade ge-bunden zu sein. Es besteht aus einer Röhre von dünnemGlase von li 2 Linien innerm Durchmesser, von einersolchen Länge, dafs sie im Wasser nicht weiter als bis zueinem gewissen Grade einsinkt, wenn sie am untern Endezugeschmolzen ist. Von solchen Röhren macht man sichdrei, denn wenn man nur auf eine einzige die ganze Scalebringen wollte, so würde sie für den Gebrauch unbequemwerden. Auf der einen Röhre befindet sich die Scale vonz. B. 0,75 bis 1,000, auf der andern von 1,00 bis 1,40, undauf der dritten von 1,30 bis 1,90. Um sie genau zu gradui-ren, macht man sich Gemische von Spiritus und Wasser,und von z. B. Schwefelsäure und Wasser, deren specifischesGewicht man genau abwägt; je mehr man derselben hat,um so sicherer wird die Waage. Um die Röhre bis zurrichtigen Höhe einzusenken, bringt man durch ihr offenes