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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
Entstehung
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Analyse.

init sehr wenigem Wasser vermischt .und sie abdestillirt;der Alkohol wird zersetzt, und es bildet sich eine ähnlRche schwefelhaltige.Harzmasse. Man glaubt, dafs sie in derErde von dem Schwefel aus Schwefeleisen und von fierg-theer gebildet werde.—Ich verweise.übrigens auf noch einenorganischen Bestandteil .der Wasser, Th. III. p. 1132.

Untersuchung der gasförmigen Bestandteile derMin e.ralwasser.1

Man füllt eine runde Flasche, von 100 bis 200 Cu-ibikzoll Inhalt, mit einer bestimmten Quantität des zu un-tersuchenden Wassers so weit voll, dafs nur 2 Cubikzollim Halse leer bleiben. In die Mündung der Flasche wirdein guter Korkstöpsel eingesetzt, wodurch eine gläsernePtöhre zum Ableiten des Gases geht, welche in eine zu£ mit Kalkwasser und kaustischem Ammoniak angefüllteFlasche, die 50 Cubikzoll fassen kann, hinuntergeführt wird.Die Röhre mufs bis nahe an den Boden der Flasche rei-chen und aller Luftwechsel zwischen der Röhre und derOeffnung der Flasche durch einen lose eingesetzten Korkverhindert werden.

Die Flasche wird auf einer Sandkapelle einige Zolltief in den Sand gestellt und langsam erhitzt, so dafs dasWasser in’s Kochen kommt, worin es eine ganze Stundelang erhalten wird. Wenn es dem Siedepunkte nahekommt, fängt das Gas an ausgetrieben zu werden, und dasKalkwasser absorbirt dann, unter Fällung von koblensau- ;rer Kalkerde, das Kohlensäuregas. Das Ammoniak verhin-dert das Kohlensäuregas mit den Dämpfen unabsorbirt zuentweichen. Nachdem kein Gas mehr den Wasserdämpfenzu folgen scheint, und diese nun gänzlich condensirt wer-den, wird die Flasche weggenommen und zugepfropft, undnachdem sich der kohlensaure: Kalk niedergeschlagen hat,der.grölste Theil des Kalkwassers mit einem Heber weg-genommen. Die niedergeschlagene kohlensaure Kalkerdewird auf ein F’iltrum gebracht, und wenn ein Theil da-von, wie es öfters'geschieht,. auf der innern Seite der.Flasche krystallisirt ist, so muls er,[nachdem das Kaik-wasser von der Flasche abgespült ist, mit Salzsäure auf-