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zur Trockne ab. Wenn man das Salz nachher in so we-nigem Wasser als möglich auflöst, so bleibt ein weifsesPulver zurück, welches ein Doppelsalz von phosphorsau-rem Natron und phosphorsaurem Lithion, und sehr we-nig in Wasser auflöslich ist. Es enthält 15,08 p. C. Li-thion. — Oder man sättigt mit Schwefelsäure, verjagt dieüberschüssige Säure durch Erhitzen und zieht das schwefel-saure Lithion mit Alkohol aus. Diese Versuche müssenaber mit einem eigenen, nur hierzu bestimmten Theil desRückstandes angestellt werden.
Ehe ich die Abdampfungs-Probe verlasse, habe ichnoch eines Bestandtheils schwefelhaltiger Wasser zu erwäh-nen, welcher in dieser Aufstellung nicht vorgekommen ist,den man aber zuweilen antrifft. Basse und Westrumbentdeckten ihn im Jahre 1805 in den schwefelhaltigen Quel-len von Hameln, und nannten ihn Stinhharz. Man kochtdas Wasser in einer mit Vorlage versehenen Retorte ein;übergiefst die bis nahe zur Trockne gebrachte Masse mitAlkohol, welcher dieses Stinkharz, nebst den in Alkoholauflöslichen Salzen, auflöst. Die Alkoholauflösung wirdabgeschieden, mit ein wenig Wasser vermischt und abde-stillirt. Nach dem Verjagen des Alkohols bleibt diesesHarz als ein gelbliches Oel auf dem Wasser schwimmendzurück. Dieses Oel zersetzt sich in der freien Luft, wirdin eine harzartige, kohlehaltige Substanz verwandelt undsetzt Schwefel ab. Sie hat einen höchst unangenehmen, stin-kenden Geruch, wird aus ihrer Auflösung in Alkohol vonWasser nicht niedergeschlagen, aber ist in reinem Wasserhöchst schwer auflöslich. Die Auflösung in Alkohol reagirtsauer.
Dieses Stinkharz besteht aus einer harzartigen, mitSchwefel und Schwefelwasserstoff verbundenen Masse, ih-rer Natur nach derjenigen ähnlich, welche man erhält,wenn Oele oder Harze mit Schwefel zusammengeschmolzenwerden. Man soll es auch erhalten, wenn man Schwefel-kalium in kochendem Alkohol auflöst, Kalium und Schw'e-fel mit der zur Sättigung des Alkali’s erforderlichen MengeSchwefelsäure niederschlägt, dann die filtrirte Auflösung