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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Analyse.

che Chlorkalinm, Kalium-Kupferchlorid und Kalium-Palla-diumchlorid enthält. Die beiden ersten dieser Salze, welchein Alkohol von 0,833 spec. Gewicht löslich sind, werdendurch denselben ausgezogen; das Palladiumsalz aber, wel-ches dabei ungelöst bleibt, wird auf ein gewogenes Fil—trum gebracht und mit Alkohol gewaschen. Es enthält28,84 Procent Palladium. Man kann die Salzmasse auchin siedendheilsem Wasser auflösen, mit Cyanquecksilberfällen, und auf diese Weise den Palladiumgebalt bestim-men ; allein diese Methode ist umständlicher. Sie verdientindels den Vorzug, wenn man zu viel Chlorkalium durchden Alkohol auszuziehen hat.

Die weingeistige Lösung des Kupfersalzes enthält eineSpur von Palladium, welche indels ganz vernachlässigtwerden kann. Die Lösung wird zur Verjagung des Alko-hols verdunstet, und das Kupfer entweder mit kaustischemKali, oder, nach einem Zusatze von Schwefelsäure, mitEisen gefällt. Will man das Palladium von diesem Ku-pfer ausziehen, so löst man es in Salpetersäure, neutrali-sirt die Lösung, und vermischt sie mit Quecksilbercyanid,wodurch zuweilen ein äulserst geringer Niederschlag vonkupferhaltigem Cyanpalladium entsteht, welchen man ab-hltrirt, mit dem Filtrum verbrennt, und auf diese Weiseseinem Gewichte nach bestimmt. Gewöhnlich ist seineMenge so gering, dafs er nicht gewogen werden kann.

Die gerösteten Schwefelmetalle, welche von der Salz-säure nicht gelöst wurden, w r erden mit saurem schwefel-sauren Kali zusammengeschmolzen, so oft als dieses sichnoch färbt. Sie enthalten weit mehr llhodium als daszu Anfänge der Analyse gefällte Kalium - Platinchlorid,und mit ihnen wird eben so verfahren, wie dort ange-geben ist, auch in Bezug auf einen Hinterhalt vom Pal-ladium, welcher hier gewöhnlich ist. Die mit sauremschwefelsauren Kali ausgezogene Masse wird mit Königs-wasser behandelt, welches ein wenig Platin löst und Iridiumoxyd zurückläfst.

Die eingekochte Flüssigkeit, aus welcher die Schwe-felmetalle gefällt wurden, enthält nur Eisen, in F'orrn des1F. 51