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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Analyse.

von Zink, Blei und Zinn, als die Metallsäuren auf. Vonkohlensauren, feuerbeständigen Alkalien werden so vieleMetalloxyde in geringer Quantität aufgelöst, dafs nichtviel daraus geschlossen werden kann. — Metallisches Ei-sen schlägt Arsenik, Selen, Antimon, Zinn, Wismuth,Blei, Kupfer und die edeln Metalle, mit Ausnahme vonSilber und Quecksilber, auf welche es nur langsam wirkt,nieder. Von Zink werden alle diese und dabei Cad-mium, welches nicht von Eisen gefällt wird, niederge-schlagen. Titanhaltige Auflösungen nehmen in verschlos-senen Gefäfsen, wenn man Zink hineinlegt, nach einigerZeit eine Purpurfarbe, und wolframhaltige eine hellblaueFarbe an. Wasserstofifschwefliges Schwefelkalium schlägtalle Metalle, deren mit der Säure verbundenes Oxyd aufirgend eine Art Salzbasis ist, nieder; aber es löst alle dieOxyde auf, welche auf irgend eine Art die Rolle vonSäuren spielen können, d. i. von Selen, Arsenik, Molyb-dän, Wolfram, Antimon, Tellur, Zinn, Gold, Iridium,Platin und Rhodium. Es nimmt indessen doch das grüneChromoxydul, Titansäure, Tantalsäure oder Kieselerdenicht auf, die also hierdurch von den Oxyden andererelectronegativer Metalle abgeschieden werden können.

Quantitative Untersuchung.

Unter allen chemischen Arbeiten ist keine so schwermit gehöriger Richtigkeit auszuführen, als die quantita-tive Analyse, die besonders durch die Lehre von denchemischen Proportionen eine höhere Ausbildung gewon-nen hat, sowohl durch die Verbesserungen in den analy-tischen Prozessen, welche man zur Entwickelung dieserLehre und zur Bestätigung ihrer Resultate aufzusuchen ge-nöthigt war, als auch durch die Probe von der Richtigkeitder Analyse, die man bei Vergleichung des Resultats mitdieser Lehre erhält. So lange man nur durch Wiederho-lungen die Richtigkeit einer analytischen Untersuchungprüfen konnte, und so lange in der absoluten Richtigkeitder Zahlen kein höheres theoretisches Interesse lag, wen-dete man seltener diese beschwerliche Probe an, ent-deckte man seltener diese Irrthümer, die so häufig, ohne