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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Alchemie.

kulls Versuch, Gold zu machen, wurde von UrbanHjärne abgefalst, der selbst in dieser Kunst arbeitete,und in dessen chemischen Schriften man die Liebe zudem Wunderbaren und Unglaublichen findet, welche fürdie an Alchemie glaubenden Chemiker so characteristischist; es ist daher nicht zu verwundern, dals dieser Berichtuns mit so vielem Anschein von Wahrscheinlichkeit fürPaykulls Kunst überliefert worden ist. Man fragt na-türlicherweise, warum Paykulls Lehrer diese schätz-bare Kunst nicht auf andere Adepten unserer Zeit fort-gepflanzt haben. Paykull selbst scheint einige Docu-mente über die Kunst, Gold zu machen, an den Gene-ral-Feldzeugmeister Hamilton gegeben zu haben, wel-che noch von seinem Nachkommen, dem Grafen GustavHamilton, aufbewahrt werden, und dieser hatte die Ge-fälligkeit, mich diese Papiere durcbsehen zu lassen. Diedarin gegebene Beschreibung gleicht den gewöhnlichen al-chemistischen Angaben, und das Gold wurde nicht, wieHjärne angab, in Gegenwart von Hamilton und Leh-man gemacht; denn es sind dazu ungefähr 140 Tage er-forderlich. Die Operation besteht aus drei Abschnitten,von denen jeder eine lange Zeit erfordert. Die Kunstgeht da hinaus, auf vielen, theils sehr unsinnigen UmwegenSchwefelantimon in zusammengeschmolzener Form zu er-halten. Dann ist noch das eigentliche geheime Mittelübrig, welches nicht in einer Tinctur, sondern in zweiPulvern besteht, wovon das eine Zinnober ist, welcher3 mal mit Spiritus, bis zur Verdunstung desselben, ge-kocht wird, und das andere Eisenoxyd, das er Crocusmartis nennt, und dessen Bereitung er ebenfalls angibt,und zwar auf eine höchst unvortheilhafte Weise mit Ei-senspähnen und Salpetersäure. Diese Pulver werden mitdem zuvor erhaltenen Schwefelantimon gemengt, in ei-nem verschlossenen Gefäfse in, wie er es nennt, vierzig-tägige Digestion gestellt, und darauf £ Loth von diesemGemenge mit 1 Pfund Antimonium crudum und 2 Lothgeläutertem Salpeter geschmolzen. Die geschmolzene Massewird in einen Giefsbuckel gegossen, und setzt zu unterst