durch Schwefelsäure.
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Alkohol von 0,845, so löst dieser zwei der Bestandtbeileauf und trübt sich beim Erkalten. Die Alkohol-Lösungenwerden mit einander vermischt und abdestillirt, der Rfick-stand ausgegossen und eingetrocknet, und mit wenigemAlkohol von 0,83 behandelt; dieser löst daraus eine ex-tractartige Materie auf, die nach dem Abdampfen in derLuft feucht wird, nach gebratenem Fleisch riecht undschmeckt, und von schwefelsaurem Eisenoxyd, Bleiessigund Gerbstoff unbedeutend getrübt wird. So viel sich ausdiesem Verhalten beurtheilen läl'st, scheint diese Substanzmit dem Alkohol-Extract des Fleisches identisch zu sein.
Der in Alkohol von 0,83 unlösliche Theil hat vonßraconnot den Namen Leucine, vom griechischenweifs, erhalten. Diese Substanz ist weifs, pulverförmig,in Wasser löslich und krystallisirbar. Gewöhnlich enthältsie ein wenig einer fremden Einmengung, die sich durchvorsichtigen Zusatz von Gerbstoff-Lösung entfernen läIst.Wird die filtrirte Flüssigkeit bis zur anfangenden Bildungeines Häutchens abgedampft und stehen gelassen, so bildensich darin eine Menge kleiner, unregelmäfsiger, weifserKrystallkörner, und in dem Häutchen setzen sich kleine,runde, am Rande umgebogene und in der Mitte vertiefteKörner ab. Diefs sind Krystalle von Leucin. Sie knirschenetwas zwischen den Zähnen und schmecken fleischbrtihar-tig, in welcher Hinsicht sie mit der Substanz, die durchFaserstoff mit Wasser entsteht, grofse Aehnlichkeit haben.Bis über -f- 100° erhitzt, schmelzen sie, zersetzen sich theil-weise mit dem Geruch nach gebratenem Fleisch, und subli-miren sich zum Theil unverändert in kleinen, weilsen,undurchsichtigen Krystallkörnern, während zugleich einammoniakalisches Wasser und etwas Brandöl übergehen.Das Leucin ist in Wasser leichtlöslich, in Alkohol schwer-löslich, und löst sich in kochendem Alkohol in größererMenge, als er nach dem Erkalten aufgelöst behalten kann.Eine Auflösung von Leucin in Wasser wird nicht von Blei-essig und überhaupt von keinem anderen Metallsalze, alsvon salpetersaurem Quecksilber, gefällt, welches dasselbeIV. 44