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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Zerstörung der Tliierstoffe.

haben die Anatomen mit Sorgfalt diejenigen Erscheinun-gen von Fäulnifs beobachtet, welche einem jeden einzel-nen System von Körpertheilen eigenthümlich sind, und inihren Arbeiten findet man sie beschrieben. Vor anderenverdienen B ichats Angaben über diesen Gegenstand stu-dirt zu werden.

Hildebrand hat Versuche über die Veränderungenvon Fleisch in verschiedenen Gasarten angestellt; den Resul-taten fehlt es aber dadurch an hinlänglicher Bestimmtheit,dafs er nicht angab, wie er sich von der völligen Abwe-senheit der atmosphärischen Luft in dem angewandten Gaseüberzeugt hat. Er füllte das Gas in Glocken über Queck-silber, liefs das Fleischstück hinein, und liefs es li bis 2Monate lang darin. In Sauerstoffgas winde in den4 ersten Tagen die rothe Farbe des Fleisches zerstört, sodafs es wie mit Wasser ausgewaschen aussah, die Fäulnifsschritt, unter Bildung von Tropfen einer Flüssigkeit auf derOberfläche, vor, in der Sten Woche war das Fleisch schwarzund, beim Hinwegnehmen der Glocke, unerträglich stin-kend. In atmosphärischer Luft traten dieselben Erscheinun-gen ein, nur in geringerem Grade. In Wasserstoffgas,aus Wasserdämpfen durch Zersetzung mit glühendem Eisenerhalten, wurde das Fleisch etwas dunkler, und war nach51 Tagen noch geruchlos. In Wasserstoffgas dagegen, wel-ches aus Zink und verdünnter Schwefelsäure bereitet war,wurde es höchst stinkend, allein mit anderem Geruch alsin Sauerstoffgas, und das Wasserstoffgas enthielt nun mehrals i Kohlensäuregas. In Kohlensäuregas wurde seineFarbe blasser, es war aber noch nach 51 Tagen geruch-los. In Stickoxydgas wurde es röther als zuvor, faulteaber nicht in 3 Monaten. In Ammoniakg.as wurde vielvon demselben absorbirt, das Fleisch erhielt sich aber nach-her 2 Monate lang in demselben unverändert. In Schwef-lichtsäuregas und Fluorkieselgas blieb das Fleisch, wie nachBehandlung mit anderen Säuren, unverändert.

B. Durch Kochen.

Kochen mit Wasser wirkt auf Thierstoffe, und selbst

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