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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
Seite
612
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612 Moschus.

phosphorsaurem Kalk, nebst Spuren von Talkerde und Ei-senoxyd, besteht.

Nach Geigers und Reimanns Analyse besteht der

Moschus in 100 Th. aus:

Unverseiftem Fett.. . 1,1

Gallenfett, durch voriges verunreinigt .... 4,0

Eigenem bitteren Harz.5,0

Alkoholextract, freier Milchsäure und Salzen . 7,5

Wasserextract: eigene Materie, verbunden mitKali und Ammoniak, und in Wasser lös-

liche Salze.36,5

Sandigem unlöslichen Rückstand.0,4

Wasser und von der Milchsäure entwichenem

Ammoniak.45,5

100,(X

Guibourt und Blondeau geben als Bestandtheiledes Moschus an:

Aetherextract: Fett, Gallenfett, ein wenigfette Säuren, gesättigt mit Ammoniak,

Spuren von flüchtigem Oel.13,000

Alkoholextract: Gallenfett, Ammoniaksalz mitfetten Säuren, flüchtiges Oel, Chlor-Ka-

lium, Natrium,Ammonium,Cal-cium, und eine unbestimmte, mit densel-ben Basen verbundene Säure.6,000

Wasserextract: die erwähnten Salze von Chlor,die unbestimmte brennbare Säure, Leim,in Wasser lösliche kohlige Materie . . . 19,000

Durch Ammoniak ausgezogen: Eiweifs und phos-phorsaurer Kalk.12,000

Faseriges Gewebe, kohlensaurer und phosphor-saurer Kalk, eingemengte Haare und Sand 2,750

Ammoniak, beim Trocknen verflüchtigt . . 0,325

Wasser. 46,925.

Man glaubt, die physiologische Bestimmung des Mo-schus bestehe darin, durch seinen Geruch dem einsam le-benden Männchen zur Brunstzeit die Aufsuchung des Weib-chens zu erleichtern.