Moschus.
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schäften: Es ist gelbbraun, riecht nach Moschus, schmecktbitter, ist etwas weich und klebrig, wird selbst im Kochennur schwierig und unbedeutend von kaustischem Kali ge-löst, entwickelt dabei Ammoniak, und wird aus seiner Ver-bindung mit Alkalien durch Säuren unverändert abgeschie-den. Von Aether und selbst ziemlich wasserhaltigem Al-kohol wird es aufgelöst, und das damit digerirte Wassernimmt seinen bitteren Geschmack an, während von seinerSeite das Harz Wasser aufnimmt, und dadurch weich undsehr klebrig wird.
4. Alkoholextract. Die Flüssigkeit, woraus sichim Vorhergehenden beim Abdestilliren des Alkohols dasHarz abgeschieden hat, gibt, nach dem Filtriren und Ver-dunsten, eine gelbe, saure, extractartige Materie, von schwa-chem Moschusgeruch und salzigem, bitterem, etwas mo-schusartigem Geschmack. Sie reagirt auf Ammoniak- undKalk-Salze, und im Uebrigen wird ihre Auflösung von sal-petersaurem Silberoxyd, neutralem essigsauren Bleioxyd,Quecksilberchlorid und Galläpfelinfusion gefällt. Beim Ver-brennen riecht sie animalisch und gibt wenig Asche, diesich in Wasser löst und nicht alkalisch ist. Geiger undReimann erhielten daraus: eine nicht flüchtige Säure, vonder sie annahmen, dafs sie darin theils frei, theils mit Am-moniak verbunden, enthalten gewesen sei, Salmiak, Koch-salz, Chlorcalcium und eine extractartige thierische Materie.Alle diese Umstände-zusammengenommen, kann man siewohl für identisch mit dem Alkoholextracte des Fleischeshalten.
5. Wasserextract. (Büchner’s Moschussäure.)Wenn man den mit wasserfreiem Alkohol ausgezogenenMoschus trocknet, und darauf mit kaltem Wasser auszieht,so erhält man eine rothbraune Flüssigkeit, welche nach derVerdunstung bis fast zur Trockne an Alkohol, womit mansie anrührt, noch ein wenig zurückgebliebenes Alkohol-extract abgibt. Der in Alkohol unlösliche Puickstand hatalsdann folgende Eigenschaften: Er ist pulverförmig, braun,geruchlos, fade, wenig salzig schmeckend, in der Luft un-veränderlich, und in Wasser vollständig löslich. Beim Ver
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