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Hydrops ovarii. Concretionen.
zuweilen in überwiegender Menge. Eine aus der Nasegekommene Concretion, von einer, häufig an Kopfweh lei-denden Person, fand Geiger zusammengesetzt aus 23,3thierischer Materie, welche er in Schleim, Eiweifs, Faser-stoff (?), Fleischextract und Fett zerlegte, 46,7 phosphor-saurem, 21,7 kohlensaurem Kalk, und 8,0 kohlensaurerTalkerde.
bJ Im Herzbeutel. Eine Concretion aus demsel-ben fanden Petroz und Robinet zusammengesetzt aus:24,3 Th. organischen Materien, wovon sich ein Theil beimKochen mit Wasser zu Leim auflöste, und wahrscheinlichaus dem Gewebe der serösen Haut bestand, ein andererTheil dagegen von kaustischem Kali aufgelöst und für coa-gulirtes Eiweifs gehalten wurde; ferner aus 65,3 Th. ba-sischer phosphorsaurer Kalkerde, 6,5 kohlensaurer Talk-erde, 4,0 schwefelsaurem Natron und etwas Gyps.
cJ In der Prostata. Nach der Analyse von Las-saign e bestand ein Stein aus der Prostata aus: basischemphosphorsauren Kalk 84,5, kohlensaurem Kalk 0,5, undeiner, sich wie coagulirtes Eiweifs verhaltenden Materie,in Yerbindung mit der Knochenerde, 15,0.
Man hat allerdings noch viele ähnliche Concretionenvon anderen Stellen des Körpers analysirt, und ich habe nurdiese, von sehr ungleichen Theilen des menschlichen Kör-pers ausgewählten, angeführt, um ihre allgemeine Ueber-einstimmung in der Zusammensetzung zu zeigen.
clJ Gichtknoten. Bei Gichtkranken bilden sich nichtselten an den Gelenken der Hand und des F’ufses harteKnollen, die sich wie Knochen anfühlen. Zuweilen be-schränken sie sich nur auf das eine oder andere Gelenk,zuweilen setzen sie sich in allen ab. Weniger häufig fin-det man sie in dem Knie- oder Ellenbogen-Gelenk. Nachdem Austrocknen sind sie lose, weifs oder weifslich - grau,im Bruche erdig und mit Zellgewebeblättern durchzogen,in dessen Zellen sich die Concretionsmaterie abgesetzt hat.Sie lassen sich mit dem Messer zerschneiden und gebeneinen glänzenden Schnitt. Ihre Zusammensetzung wurdeschon 1793 von Forbes geahnet, der annahm, dafs sie aus