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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Verschiedene Arten derselben.

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den Erhitzen. Beim Buttern entwickelt sich Buttersäure,und bei der Destillation der filtrirten Buttermilch erhältman, nach Chevreul, ein buttersäurehaltiges Destillat.

Eselsmilch hat 1,023 bis 1,0355 spec. Gewicht undgibt eine weifse, leichte, bald ranzig werdende Butter. DerKäsestoff scheidet sich daraus schwerer als aus Kuhmilchab, die Molken aber sind leichter klar zu bekommen undenthalten mehr Milchzucker. Stiptr. Luiscius u. Bondterhielten davon 2,9 Procent Rahm, 2,3 Procent Käse, 4,5Procent Milchzucker, und fänden, dafs sie sich sehr leichtin Weingährung versetzen lasse.

Stutenmilch hat 1,0346 bis 1,045 spec. Gewicht, gibtwenig Rahm, ist aber ganz besonders reich an Milchzuk-ker. Die genannten Verfasser erhielten daraus nur £ Pro-cent Rahm und 1,62 Procent Käse, dagegen aber 8,75 Pro-cent Milchzucker. Auch diese Milch geht in Weingährungüber. Die Molken der gegohrenen Milch werden in Persienund der Tartarei als berauschendes Getränk gebraucht.

Ziegenmilch, von 1,036 spec. Gewicht; sie hat einenBockgeruch, der von dunklen Ziegen stärker ist, als vonhellen; gibt viel Rahm und Butter, und letztere enthält,aufser den übrigen Säuren der Butter, Hircinsäure, derdiese Milch ihren eigenen Geruch verdankt. Auch gibtsie viel eines dicht und fest werdenden Käses, welcherleicht die Molken verliert. Payen fand in der Ziegen-milch, auf 100 Th., Butterfett 4,OS, Käsestoff 4,52, festenRückstand aus den Molken 5,86, Wasser 85,50. Stiptr.Luiscius und Bondt erhielten 7,5 Rahm, 4,56 Butter,9,12 Käse und 4,38 Milchzucker.

Schaafmilch, von 1,035 bis 1,041 spec. Gewicht; gibtviel Rahm, woraus man eine halbflüssige, blafsgelbe But-ter erhält, die leicht ranzig wird. Viel Butter läfst sichnicht abscheiden, und dadurch wird der Käse sehr fett.Die Molken klären sich sehr schwer. Stiptr. Luisciusu. Bondt erhielten 11,5 Procent Rahm, 5,8 Butter, 15,3Käse und 4,2 Milchzucker.

Endlich wäre noch anzuführen, dafs Hunter eineMilchbildung bei Vögeln wahrgenoiumen hat. Er fand, dals