Verschiedene Arten derselben.
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oxyd. Es ist nicht wahrscheinlich, dafs in der Milch keinphosphorsaures Alkali enthalten sei, und dieses Resultatläfst sich wohl als einen Beweis anfiihren, wie irrig dieVerhältnisse durch das Verbrennen zu Asche ausfallen, dasich ohne Zweifel hierbei ein Theil des Kalkgehalts imKäsestoff, durch Zersetzung des phosphorsauren Natrons,in phosphorsaure Kalkerde verwandelt hat.
Pfaff undSchwartz fanden, dafs 1000 Th. Frauen-milch 4,407 Th. Asche geben, die aus phosphorsaurem Kalk2,5, phosphorsaurer Talkerde 0,5, phosphorsaurem Eisen-oxyd 0,007, phosphorsaurem Natron 0,4, Chlorkalium 0,7und Natron aus milchsaurem Natron 0,3 besteht. Manvermifst in dieser Angabe zwei Substanzen, nämlich koh-lensauren Kalk vom Kalkgehalt des Käsestoffs, und Koch-salz, welches der Mensch stets mit der Nahrung zu sichnimmt, und sich also in seinen Flüssigkeiten in gröfsererMenge, als in denen der Thiere finden mul's. Auch fehlthier schwefelsaures Alkali, welches ein Verbrennungspro-duct hätte sein müssen.
Kuhmilch. Sie ist von mir analysirt worden; ich un-tersuchte aber die abgerahmte Milch und den Rahm jedesfür sich, so dafs das Resultat nicht die relative Mengeder ßestandtheile in der Milch, so wie sie ausgeleert wird,angibt, was gewifs das Richtigere gewesen wäre.
Das spec. Gewicht der Kuhmilch ist 1,030, und umso geringer, je mehr Rahm sie enthält. Die zur Analyseangewandte Milch war S Tage lang bei -j-3° in einemnicht tiefen Gefäfs zur Absetzung des Rahms stehen gelas-sen worden, und die unterstehende Milch wurde mit einemHeber abgezogen. Sie hatte bei -j-15° — 1,034S spec. Ge-wicht, der Rahm hingegen 1,0244. Die abgerahmte Milchenthielt:
Käsestoff, durch Butterfett verunreinigt . . . 2,600
Milchzucker.3,500
Alkoholextract, Milchsäure und ihre Salze . . 0,600
Chlorkalium.0,170
Phosphorsaures Alkali.0,025