Bulyrln.
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Butyrin, d. i.
Losung in dem
der erste
doppelten Ge-
Auszug mit
wicht kalten
gleichem Ge-
Alkohols, nach
wicht kalten
der vorherge-
Alkohols.
henden
Fette Säuren ' . ,
. 80,50
83,25
Oelzucker . . ,
. 12,50
11,00
Wasserfreies Baryt-
salz der flüchti-
gen Säuren . ,
. 26,00
14,75
Niederschlagbeim Erkaltender kochend-heifsen Lö-sung bei der^teil Wieder-holung.
90.0
10.0
8 , 6 .
Die flüchtigen Säuren werden ans dem Butyrin nichtallein durch Alkali und Alkohol, sondern auch durch Be-
handlung desselben mit concentrirter Schwefelsäure ent-bunden, und selbst die Einwirkung der Luft auf dasselbesetzt, indem es dadurch ranzig wird, einen Tlieil dieserSäuren in Freiheit.
Flüchtige Säuren aus der Butter.
Wenn man eine Seife aus Butter, oder besser ausihrem von Stearin befreiten flüssigen Theil, nach ganz den-selben Vorschriften, wie bei der Delphinsäure (pag. 511.)angegeben wurde, mit Weinsäure behandelt, so erhält mandurch Destillation flüchtige Säuren, welche Chevreul voneinander geschieden und Buttersäure , Capronsäure undCap rinsäure*-') genannt hat. Nach seiner Vorschrift wer-den diese Säuren folgendermafsen von einander getrennt:Das reine Destillat, welches beim Verdunsten keinen Rück-stand läfst, und sonst umdestillirt werden müßte, wirdmit Barythydrat gesättigt und bei gelinder Wärme zurTrockne verdunstet. Der Rückstand wird gepulvert, mitseinem 2,77fachen Gewicht Wassers übergossen und 24Stunden lang stehen gelassen. Diese Wassermenge wäregerade hinreichend, das Ganze aufzulösen, wenn es blofs
*) Ac.ide butyrique , A. caproique und A. caprique. Es wäre zuwünschen, clafs zwischen den beiden letzteren Namen wenigergrofse Aehnlichkeit statt fände, da hierdurch leicht Verwech-selungen veranlagst werden können.