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Geschlechtsorgane.
verseiftes Fett enthalten gewesen sei., ergab sich dadurch,dafs sich daraus, nach Behandlung mit Alkali und Wein-säure, noch eine kleine Menge flüchtiger Säuren erhaltenliefs, und zwar sowohl aus dem in Alkohol von 0,S5 weni-ger löslichen, als aus dem darin gelösten Theil; allein ihrBarytsalz war mit salpetersaurem Baryt gemengt, dessenSalpetersäure nicht von den Reagentien herrührte; wohersie aber abzuleiten ist, habe ich nicht weiter untersucht.
Aus diesen Versuchen scheint hervorzugehen, dafs sichdas Fett in dem getrockneten Coccus polonicus währenddes Aufbewahrens allmählig verseift, oder richtiger säuert,und dafs die flüchtigen fetten Säuren allmählig davon ab-dunsten.
VII. Geschlechtsorgane.
Die Ausbildung des Thieres im Mutterleibe, von demersten zu seinem Dasein gelegten Keime an, möchte wohlgänzlich von den Grundkräften abhängig sein, welche ge-wöhnliche chemische und physikalische Erscheinungen her-vorbringen ; allein dieser ganze Prozefs ist so sehr von al-lem Anderen verschieden, und geht so sehr im Verbor-genen vor sich, dafs die von den eifrigsten Physiologenüber die Entwickelung des Fötus im Mutterleibe entdeck-ten Tbatsachen sich nicht mit den Wirkungen der Grund-kräfte in Einklang bringen lassen, wie wir sie zur Erklä-rung der Natur-Erscheinungen anzuwenden pflegen. Wirmüssen uns daher hier auf die Analyse einiger Flüssigkei-ten beschränken, und gestehen auch, dafs sich die Thier-Chemie mit diesen Organen und ihren Producten weniger,als mit den meisten anderen befafst hat.
A. Männliche Geschlechtsorgane der Säuge-thiere.
Sie bestehen aus den Hoden mit ihren Ausführungs-gängen, den Samenbläschen, der Prostata und den Cor-pora cavernosa; allein von keinem unter diesen ist bisjetzt noch das feste Gewebe untersucht worden.