Fett von Fischen. Insectcnfctt.
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fette Säuren, gelb gefärbt durch eine braune, in Alkoholleicht lösliche, und in kochendem Wasser nicht schmel-zende Materie. Das Elain wird nicht von Alkohol zer-setzt. 100 Th. kochender wasserfreier Alkohol lösen 122 Th.Elain auf, welche Auflösung bei -j-63° unklar zu werdenanfängt. Mit seinem halben Gewicht Kalihydrat verseift essich leicht, bildet einen rein schmeckenden Oelzucker, einwenig Delphinsäure, Margarinsäure und Oelsäure. Letz-tere riecht tbranig, welcher Geruch auch in die Salze über-geht. Der Thran aus der Leber von Gadus corbonarius(Oleum jecoris aselli) bildet, nach Spaarmann, theils einhellgelbes, theils ein bräunliches Oel, welches bei — J_ 15° einspec. Gewicht von 0,929 hat. Wasser zieht daraus eine ex-tractartige Materie aus, die fischartig riecht, Lackmuspapierröthet, in Alkohol löslich ist, und von Bleiessig und Gall-äpfelinfusion gefällt wird; ihre Menge beträgt 4,5 Pro-cent, das Uebrige besteht aus 19,0 Procent Stearin und76,5 Elain. Bei der Verseifung gibt dieser Thran: Mar-garinsäure 0,170, Oelsäure 0,745, Delphinsäure 0,055, gel-ben, riechenden Farbstoff 0,03; der Oelzucker wurde nichtbestimmt.
Aufserdem wird noch ein Fischöl von einer kleinen,in der Ostsee ziemlich häufigen Fischart, Gasterosteus acu-leatus, durch Auskochen erhalten. Es ist gelblich, etwasunklar, und zeichnet sich von anderem thierischen Fett da-durch aus, dals es trocknend ist und sich im Nothfall zuFirnifs brauchen läfst.
Insectenfett ist noch weniger untersucht, als dasFischfett. Ich kann davon nur anführen:
Ameisenöl wird erhalten durch Auspressen des, nachder Destillation von Ameisen in dem Kessel zurückbleiben-den Rückstandes, wobei mit der wälsrigen Flüssigkeit einOel ausfliefst. Es ist saffrangelb und hat einen anfangsmilden, hintennach beifsenden Geschmack. Es ist leichtverseifbar.
Coccusfett. Das Genus Coccus enthält eine bedeu-tende Menge eines festen Feues. Von Pelletier und Ca-ventou ist das Fett von Coccus cacti untersucht. Es wird