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Zellgewebe.
häuten versehenen Organen, deren Rückseite es umgibt.Auch die Blutgefäfse und Nerven sind davon umgeben.Die andere Art ist weicher und enthält Zelle an Zelle.Es füllt alle Zwischenräume zwischen den Theilen aus unddringt, wie wir schon sahen, in die Muskeln ein.
Das Zellgewebe besteht aus einer leimgebenden Mate-rie, welche bei lange anhaltendem Kochen erweicht, schlei-mig wird und sich in Leim verwandelt.
Die innere Seite des Zellgewebes wird beständig durcheine Flüssigkeit feucht erhalten, die eben so schnell wie-der eingesogen, als sie abgesondert wird. Bei der soge-nannten allgemeinen Wassersucht (AnnsnrcaJ wird sie ingröfserer Menge abgesondert, als sie aufgesogen wird, er-füllt alle Zellen, und es schwillt dadurch der Körper aufdie bei Wassersüchtigen bekannte Art auf. In diesen Fällenhat man sie aufsammeln und untersuchen können, und ihreZusammensetzung und Concentration ergab sich dann ganzübereinstimmend mit der Flüssigkeit der serösen Häute.
Bei Verletzungen der Lungen hat man nicht seltenbeobachtet, dafs durch das Athmen Luft in das Zellgewebeeingedrungen und dadurch der ganze Körper, wie durchWasser in der Wassersucht, aufgetrieben worden ist. Die-sen Zustand nennt man Empbysema. Er ist von keinenSchmerzen begleitet und verliert sich nach und nach, wenndas Eindringen der Luft aufhört, ohne dafs man eigent-lich weifs, wohin die Luft gegangen ist.
An gewissen Stellen des Körpers sind die Zellen mitFett gefüllt. Diefs ist besonders zunächst unter der Hautder Fall, wo man diese F’ettansammlung Panniculus adi-posus nennt; ferner in der Bauchhöhle in dem sogenann-ten Netz, Omentum, welches eine Bedeckung für einenTheil der Verdauungsorgane bildet, um die Nieren, inden röhrenförmigen Kanälen der Knochen, und hier undda in den von den Muskeln gebildeten Zwischenräumen.In kleineren Mengen findet es sich stellenweise auf ande-ren Theilen abgesetzt, und zuweilen füllen sich die mei-sten Zellen im Zellgewebe damit an, wodurch dann dieFettsucht entsteht.