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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Die Knochen.

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peln und Bändern, welche die Knochen mehr oder weni-ger beweglich mit einander verbinden, und von den Seh-nen, an welche sie sich befestigen, wenn sie nicht unmit-telbar bis zu dem Knochen reichen, auf welchen sie wir-ken sollen.

Im Zusammenhang mit diesen werde ich auch dasZellgewebe, welches mit den Muskeln verwebt ist und imAllgemeinen als einhfdlende Materie der Theile des Kör-pers dient, und das in das Zellgewebe an sehr vielen Stel-len eingeschlossene Fett abhandeln.

A. Die Knochen.

Die Knochen bilden das feste Gerüste oder sogenannteSkelett des Körpers, in welchem die übrigen Theile ein-geschlossen, oder auf welchem sie aufgehängt sind.

Die Knochen sind auswendig mit einer Haut, der so-genannten äufseren Knochenhaut (Periosteum) umgeben.Sie besteht aus einem dichten leimgebenden Gewebe, undläfst sich demnach durch Kochen mit W asser zu Leim auf-lösen.

Die äufsere Beschaffenheit der Knochen ist bekannt.Sie sind nicht durch ihre ganze Masse compact. Die lan-gen Knochen bilden Röhren, die inwendig mit einer ArtBeinhaut ausgekleidet sind, von gleicher Zusammensetzungmit der äulseren und von noch gröfserer Wichtigkeit fürdas Leben der Knochen. Die platten Knochen, so wieauch die kurzen und dicken, bestehen an der Oberflächeaus einer dichten Knochenmasse, und haben im Innern einedurch dünne Knochenwände in kleine Zellen getheilte Höh-hmg.

Was die Zusammensetzung der Knochen betrifft, sohaben wir zwei Hauptbestandtheile derselben zu betrach-ten: den lebenden Theil oder den Knochenknorpel, undden unorganischen Theil oder die Knochenerde.

Den Knochenknorpel erhält man, wenn man Kno-chen in ein grol'ses Gefäfs mit sehr verdünnter Salzsäureaufhängt und es an eine Stelle hinstellt, wo sich die Tem-peratur niedrig, z. B. ungefähr 4-12° und darunter erhält.