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Das Auge.
den Augen ausfliefst. Fourcroy und Vauquelin sindbis jetzt die einzigen, welche sie untersucht haben, undnach ihren Versuchen scheint sie im Ganzen ziemlich mitder wälsrigen Feuchtigkeit des Auges iibereinzukommen.Nach dem Verdunsten hinterliefs die Thränenflüssigkeitungefähr 1 Procent fester Substanz, die hauptsächlich ausKochsalz und einer gelblichen, extractartigen, in Wassernicht völlig auflöslichen Materie bestand. Sie nahmenan, dafs die aufgelöste thierische Materie der Thränen vordem völligen Eintrocknen einen Schleim bilde. So vielist gewifs, dafs bei Menschen, bei denen einer der Thrä-nenpunkte verschlossen ist, und wo also die Thränen be-ständig über die Wangen fließen und da verdunsten, sehroft sich eine schleimige Masse zeigt, ehe die Thränen völ-lig eintrocknen; dieser Schleim kann jedoch auch von denSchleimdrüsen des Augenliedes, den Meibonischen Drü-sen, herrühren, welche zur Erleichterung der Bewegungdes Augenliedes über den Augapfel beständig Schleim 'ab-sondern.
B. Die Nase.
Die Nase umschliefst den Eingang zum Organ desGeruchs, welches auf dem mittleren Theile der innerenSchleimhaut der Nase, der sogenannten Membrana Schnei-deriana, ausgebreitet liegt, die alle die mit der Luftröhrein Gemeinschaft stehenden Kanäle und Gänge überklei-det. Das Riechen besteht in dem Vermögen des aufgewissen Stellen der Membran ansgebreiteten Geruchner-vens, die verschiedenen Eindrücke der beim Einathmenvorbeiströmenden gasförmigen Körper zu empfinden, undder Geruch ist daher ein Wächter sowohl für das Athmenals für den Verdammgs-Apparat; wie aber diese Verrich-tung vor sich geht, davon verstehen wir nicht das Ge-ringste, und wir können uns durchaus keinen Begriff vonder Quantität von Materie machen, die z. B. auf den Ge-ruchsnerven eines Hundes Eindruck macht, wenn er aufdem trocknen Boden mehrere Stunden nachher die Spurseines Herrn oder eines Thiers auffindet, und ihr folgend