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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
Seite
266
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266 Krankhafte Veränderungen

Harnsäure mit saurem harnsauren Kali und

Ammoniak.52,7

Das in Alkohol unlösliche Extract .... 33,3

Eisenhaltige phosphorsaure Kalkerde . . . 4,3

Schwefelsaures Kali. 3,3

Gallenstoff. 2,8

Chlorkalium. 0,S

Phosphorsaures Kali und Ammoniak . . . 0,8

Brennbare Säure, verbunden mit Ammoniak 0,7

Phosphorsaure Ammoniak-Talkerde .... 0,2

Freie Milchsäure und etwas Essigsäure . . 0,3

Darmschleim. . 0,3

Gallenharz, schwarze Materie. 0,3

Fette Säuren. 0,2

Salmiak, geschätzt zu. 0,2

100 , 2 .

Ueber die Excremente anderer Thiere sind noch keineUntersuchungen bekannt geworden. Was einige Chemi-ker unter dem Namen von Schlangen-Excrement analy-sirt haben, war nichts anderes, als der durch den Mast-darm ausgeleerte Harn dieser Thiere.

Ehe ich die Producte vom Verdauungs -Prozefs imDarmkanal verlasse, will ich einige der dabei vorkom-menden krankhaften Veränderungen, über die Versucheangestellt worden sind, anfiihren.

Wenn der Zustand des Magens in Unordnung gerät!),so ändert sich das Ansehen des oberen Theiles der Zungeund sie wird weifs, graugelb, gelbgrün, grün und in Fie-bern sogar schwarz. Man nennt diefs eine belegte Zunge,und diese Beschaffenheit derselben rührt davon her, dafssich der Zustand der Schleimhaut des Magens durch dieganze Speiseröhre herauf bis auf die Zunge fortsetzt, de-ren Oberhaut mit mehr Flüssigkeiten als gewöhnlich durch-drungen, und weifs und mit Schleim bedeckt wird. Die-ser scheint jedoch nicht allein von den Schleimdrüsender Zunge herzurühren, sondern zum Theil auch allmähligaus dem Magen heraufzukommen; denn sobald in diesen