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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Excremente des Menschen.

welche sie befeuchtet waren, fanden sie von gleicher Na-tur, wie wenn der Gallengang nicht unterbunden war.Brodie, der ebenfalls diesen Versuch anstellte, glaubtegefunden zu haben, dafs sich kein Chylus bilde, wenn dieGalle fehle; allein diese Annahme scheint nur darin ihrenGrund.zu haben, dafs die Flüssigkeit in den Saugadernklar und nicht milchigt wurde, wie sie es gewöhnlich ist;welcher Umstand aber wiederum darauf beruht, dals beimMangel der Galle das Fett weniger leicht in emulsionar-tige Auflösung versetzt wird, daher also die milchartigeBeschaffenheit ganz unwesentlich sein kann. Wird dieUnterbindung des Gallenganges nicht wieder aufgehoben,so stirbt das Thier; diefs kann man aber hauptsächlich dermangelnden Ausleerung der Galle zuschreiben, durch de-ren Zurückhaltung ihre Bestandteile sich überall im Kör»per in die edelsten und für das Leben wesentlichsten Or-gane einmischen.

Die letzten Producte des Verdauungsprozesses sindnun zwei: die ausgeleerten Excremente und die von denSaugadern des Darmkanals aufgesogene Flüssigkeit, oderder Chylus.

Die Excremente. Aus dem Vorhergehenden ging her-vor, dafs wir die Entstehung der Excremente, und daherauch die Bestandteile kennen, welche man darin findenmufs. Sie müssen enthalten: 1) solche Theile der Nah-rung, die ausgezogen wurden, ohne aufgelöst worden zusein; 2) den Niederschlag aus der Galle; 3) Darmschleim ;4) unzersetzte, nicht absorbirte Galle, und 5) angesammelte,ebenfalls nicht absorbirte Salze.

1) Excremente des Menschen. Vor 25 Jahren stellteich eine Untersuchung über ihre Zusammensetzung an. Ichgebe die Zeit an, gleichsam als eine Art Entschuldigung,dafs damals eine Menge Punkte übersehen wurden, diejetzt hätten in’s Klare gebracht werden können. Die Ex-cremente wurden nach dem Genüsse einer bedeutendenMenge groben, hartgebackenen Brotes mit animalischerNahrung, untersucht. Sie reagirten weder sauer noch al-kalisch.