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Lymphe und Saugadern.
von Pferden gesammelt war. Sie war wasserklar, gelb-lich, geruchlos und von salzigem Geschmack. Sie gerann,gleich wie Emmert und Reufs anführen, und zwar ebensowohl im luftleeren Raum als in der Luft. Das Coagu-luni bestand aus farblosem Faserstoff. Ihre Zusammen-setzung gibt Lassaigne folgendermaßen an:
Wasser. 92,500
Faserstoff ....
Eiweifs ....
Chlornatrium . . 1
Chlorkalium .
Natron ....
Phosphorsaurer Kalk
} “ 100 , 000 .
Ob unter den Salzen Fleischextract und die gewöhn-lichen, in Alkohol unlöslichen, aber in Wasser löslichenBestandtheile des Bluts gewesen seien, darüber gibt dieseAnalyse keinen Aufschlufs, weil nach Abscheidung des F'a-serstoffs die Flüssigkeit eingetrocknet, der Rückstand zuAsche verbrannt und alles Verbrannte für Eiweifs genom-men wurde.
Von den oben genannten Physiologen haben alle, ausferSömmering, das Gerinnen der Lymphe aufser dem Kör-per bemerkt. Cruikshank fand sie sogar nach dem Todein den Saugaderstämmen geronnen. Sömmering dage-gen, welcher die Lymphe aus krankhaften Erweiterungen(Varices) in den Saugaderslämmen sammelte, gibt an, dafssie sich flüssig erhielt. — Ihr Gerinnen ist jedoch auchvon Tiedemann und Grnelin bestätigt worden, welchedie Lymphe aus Saugadern des Beckens gelblich, klar Undnach einer Weile gerinnend fanden. Das Coagulum wardurchsichtig aber röthlich, und die ausgeprefste Flüssigkeitklar aber bräunlich gelb, wonach es also scheint, als seiin dieser Lymphe auch eine geringe Menge vom Farbstoffedes Blutes aufgelöst gewesen.
Aus dem Angeführten ersieht man, wie wichtig eineausführlichere Untersuchung der Lymphe werden kann.Vor allem verdient entschieden zu werden, ob sie in der
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