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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Thierische Wärme.

Athmens die Ursache der Wärme-Entwickelung gesucht hat,wodurch sich also die Untersuchungen darüber mit derLehre vom Athmen verknüpft haben.

Die verschiedenen Thiergeschlechter haben eine un-gleiche innere Temperatur. Die Vögel haben im' Allge-meinen eine höhere als die Säugethiere. Die innere Tem-peratur eines gesunden Menschen variirt zwischen -f-36°,5und -j-37°, und wenn die Temperatur in der umgeben-den Luft ungewöhnlich hoch wird, z. B. -f-28° bis -j-32°,so kann die innere Temperatur bis -j- 39° steigen, aberdann immer begleitet von einem innern Unbehagen imganzen Körper, und mit einem Gefühl von Kraftlosigkeitund Sehnsucht nach Ruhe. Diefs gilt vollkommen gleich,nach John Davys Versuchen, sowohl für die Eingebor-nen der warmen Klimate, als für die in kälteren Luft-strichen aufgewachsenen, so dafs also die innere Tempe-ratur im gesunden Zustande für beide gleich ist. Auchscheint für die verschiedenen Alter kein wesentlicher Un-terschied zu bestehen, ausgenommen, dafs die Temperaturder Neugebornen etwas niedriger ist.

Folgende tabellarische Aufstellung ist das Resultat vonDespretzs Untersuchungen über die innere Temperaturverschiedener Thierarten. Wo mehrere Individuen ange-führt sind, ist. das Resultat das Mittel von der Tempera-

tur aller.

9 Menschen, 30 Jahr alt.. 37°,14

4 Menschen, 68 Jahr alt.37°,13

4 Menschen, IS Jahr alt.36°,99

3 neugeborne Kinder, 1 bis 2 Tage alt . 35°,06

Ein Hund, 3 Monat alt .39°,48

Eine ausgewachsene Katze.39°,7S

Ein Meerschweinchen.35°,76

4 Nachteulen .40°,91

2 Raben.42,91

3 Tauben.42°,98

Ein ausgewachsener Sperling.41°,96

3 frisch befiederte junge Sperlinge . . . 39°,08

Ein Goldammer (Emberiza citrinellaJ . 42°,SS