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Thierische Wärme.
Athmens die Ursache der Wärme-Entwickelung gesucht hat,wodurch sich also die Untersuchungen darüber mit derLehre vom Athmen verknüpft haben.
Die verschiedenen Thiergeschlechter haben eine un-gleiche innere Temperatur. Die Vögel haben im' Allge-meinen eine höhere als die Säugethiere. Die innere Tem-peratur eines gesunden Menschen variirt zwischen -f-36°,5und -j-37°, und wenn die Temperatur in der umgeben-den Luft ungewöhnlich hoch wird, z. B. -f-28° bis -j-32°,so kann die innere Temperatur bis -j- 39° steigen, aberdann immer begleitet von einem innern Unbehagen imganzen Körper, und mit einem Gefühl von Kraftlosigkeitund Sehnsucht nach Ruhe. Diefs gilt vollkommen gleich,nach John Davy’s Versuchen, sowohl für die Eingebor-nen der warmen Klimate, als für die in kälteren Luft-strichen aufgewachsenen, so dafs also die innere Tempe-ratur im gesunden Zustande für beide gleich ist. Auchscheint für die verschiedenen Alter kein wesentlicher Un-terschied zu bestehen, ausgenommen, dafs die Temperaturder Neugebornen etwas niedriger ist.
Folgende tabellarische Aufstellung ist das Resultat vonDespretz’s Untersuchungen über die innere Temperaturverschiedener Thierarten. Wo mehrere Individuen ange-führt sind, ist. das Resultat das Mittel von der Tempera-
tur aller.
9 Menschen, 30 Jahr alt.. 37°,14
4 Menschen, 68 Jahr alt.37°,13
4 Menschen, IS Jahr alt.36°,99
3 neugeborne Kinder, 1 bis 2 Tage alt . 35°,06
Ein Hund, 3 Monat alt .39°,48
Eine ausgewachsene Katze.39°,7S
Ein Meerschweinchen.35°,76
4 Nachteulen .40°,91
2 Raben.42“,91
3 Tauben.42°,98
Ein ausgewachsener Sperling.41°,96
3 frisch befiederte junge Sperlinge . . . 39°,08
Ein Goldammer (Emberiza citrinellaJ . 42°,SS