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BIul verschiedener Tliierarten.
Volum des Blutes wieder ersetzt wird, dabei aber die An-zahl der Blutkügelchen verhältnifsmäfsig geringer bleibt.
Uebrigens ist aus der tabellarischen Aufstellung zu er-sehen, dafs das Blut, der Vögel an ßluLkügelchen am reich-sten, dals unter den Säugethieren das der fleischfressendendaran reicher als das der pflanzenfressenden ist, und end-lich dafs die kaltblütigen Thiere die geringste Menge vonBlutkügelchen haben.
Pallas gibt an, er habe durch Versuche gefunden,dafs das durch Schröpfköpfe oder Blutegel aus den, in derHaut verbreiteten, feinen Gefälsverzweigungen ausgezogeneBlut, mehr durch Kochen coagulabeler Stoffe enthalte, alsdas Blut der Venen. Er fand, dafs gleiche Mengen Blut,von einer und derselben Person, zu gleicher Zeit aus einerArmvene, durch Blutegel und durch Schröpfen erhalten,nachdem jede Portion mit dem 4fachen Volum Wassersverdünnt und durch Kochen coagulirt worden war, angetrocknetem Coagulum gaben: vom Venenblut 14,G, vomSchröpfen 17,8, und von Blutegeln 17,2; bei anderen Ver-suchen dagegen war der Unterschied unbedeutend, selbsLungewifs.
Die Flüssigkeit, welche bei den niederen Thierklas-sen, die sogenanntes weifses Blut führen, das Blut ersetzt,ist, so viel ich weifs, noch nicht chemisch untersucht wor-den. Es ist ein Blut mit Blutkügelchen, die keine Farb-stoffhülle haben, und nach der von Milne Edwards undAudouin über die Flüssigkeit der Mollusken angestelltenUntersuchung, haben die Kügelchen darin das Ansehenvon membranösen Bläschen, die verschieden grofs, farb-los, durchsichtig und bedeutend gröfser als bei den warm-blütigen Thieren sind, und enthalten im Innern einen voneiner Flüssigkeit umgebenen Kern. Manche Thiere füh-ren in dem einen Theil des Körpers gefärbtes, und inden übrigen ungefärbtes Blut, wie z. B. die gewöhnlicheFliege, die im Kopfe rotlies Blut hat.
Blut in Krankheiten. In der Theorie der Medi-cin hat man schon oft die Ursache der Krankheiten in