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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Untersuchung des Blutwassers.

stände befindlichen Stoffen angestellten Elementar-Analy-sen entscheiden, wie es sich eigentlich damit verhält.

Wahrscheinlich bleiben sich diese ßestandtheile des Blu-tes in ihren Eigenschaften und ihrer Zusammensetzung beiden verschiedenen Thierklassen nicht gleich. So ist z. B.das Fleisch nichts Anderes als Faserstoff mit organischerStructur, Aber das Fleisch der Thiere ist nicht allein beiden Individuen derselben Art, aber von verschiedenem Al-ter, sondern besonders auch bei den verschiedenen Thier-klassen ungleich; das der Vögel ist anders, wie das derSäugethiere; das der Fische anders, wie das warmblütigerThiere, u. s. w.

Dejeux und Parmentier geben bei ihrer Analysevom Blute an, dafs dasselbe auch Leim enthalte, eine An-nahme, zu der sie vermuthlich durch das gelatinöse An-sehen, welches das Eiweifs beim Abdampfen annimmt, ver-anlafst wurden. Ich habe niemals Spuren von Leim, we-der im Blute noch, in einer anderen animalischen Flüssig-keit, gefunden. Folgendes sind die summarischen Resultateder von Dumas und Prevost mit dem Blute verschie-dener Thierarten angestellten quantitativen Analysen. DieGröfse der Blutkügelchen ist in Brüchen von Millimeternangegeben. Die aufgeführten Stoffe waren so trocken, dafssie sich pulvern liefsen.