Eiwcils.
71
Gay-tussac und Mich
a e 1 i s.
l’rout.
Thenard. arteriell.
venös.
Stickstoff
15,705 15,562
15,505
15,550
Kohlenstoff
52,883 53,009
52,650
49,750
Wasserstoff
7,540 6,993
7,359
7,775
Sauerstoff
23,872 24,436
24,484
26,925
So lange man das Atomgewicht des Eiweifses nichtkennt, ist die Berechnung einer Zusammensetzungs-For-mel hier eben so fruchtlos, wie bei der Analyse des Fa-serstoffs.
Die Untersuchungen über den Eiweifs-Gehalt des Blut-wassers, so wie überhaupt über dessen Zusammensetzung,sind sowohl mit Menschenblut als mit Ochsenblut angestelltund so übereinstimmend, dafs man diese beiden Blutarienwohl für gleich halten kann.
Ochsen- Men-blut. schenblut.
90,50 90,59
8,00 8,00
Wasser
Eiweifs
In Alkohol löslicheStoffe.
Eiweifs mit Natron undmilchsaurem Kali 0,62Chlorkalium
Nur in Wasser löslicheStoffe.
Verändertes Eiweifs,kohlens. und phos-phorsaures Alkali
°’ 62 lo
0,26 j '
i,88
Fleischextract u. milch-saures NatronChlornatrium
0,40
0,6 $
1,00
0,15
99,53
0,41
100,00
Die Hauptbestandtheile des Blutes sind also Faserstoff,Farbstoff und Eiweifs, die sich indessen in ihrem Verhal-ten zu chemischeh lleagentien so völlig ähnlich sind, dafses wohl die Vermuthung unterstützen könnte, sie seien nurdrei, durch noch unbekannte Umstände hervorgebrachteZustände oder Modificationen eines und desselben thieri-schen Stoffes, wie z. B. der Farbstoff seine Eigenthümlich-keit dem Eisengehalt verdanken könnte; gewifs werden inZukunft einmal die mit den reineren und im isolirten Zu-