Das Blut.
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gelchen bei verschiedenen Thieren kennen gelehrt. Beiden Sätigelhieren sind sie zirkelrund; bei den Vögeln undkaltblütigen vertebrirten Thieren aber elliptisch. H e w -son glaubte bei ihnen mitten obenauf eine Erhöhung zufinden, deren auch Dumas und Prevost erwähnen;Young dagegen beschreibt eine Abwechselung von Lichtund Schatten, die im Gegentheil auf eine Einsenkung deu-tet, fügt aber hinzu, dafs in einem durchscheinenden Kör-per von der Gröfse eines Blutkügelchens diefs vielleichteine optische Täuschung und die Oberfläche eigentlichglatt sein könne. Dumas und Prevost fanden die Blut-kügelchen bei derselben Thierart gleich grofs; Youngfand ihre Gröfse bei dem Rochen veränderlich. Bei un-gleichen Thierarten dagegen variirt ihre Gröfse sehr be-deutend. Unter den in dieser Hinsicht untersuchten Säuge-tliieren waren sie bei der Ziege am kleinsten, und beieinem Affen (Simia CallitricheJ am größten. Im Allge-meinen sind die ßlulkügelclien bei kaltblütigen Thierengrößer als bei warmblütigen. Bei dem Frosche und derLandschildkröte fand man sie am gröfsten. Nach Hew-son sind sie beim Fötus und bei Neugeborenen größerals bei Ausgewachsenen, was auch Dumas und Prevostbeim Menschen bestätigt landen. Hierin glaubt man dieUrsache zu finden, warum die Transfusion, das heißt dieUeberfiihrung des Blutes von einem Thiere in ein ande-res, dessen Blut man ausfließen läßt, gewöhnlich nach eini-gen Tagen den Tod mit sich führt. Die angegebene Grö-fsenmafse dieser Blutkügelchen sind nicht völlig zuverläs-sig. Y r oung’s und Kater’s Messungen, die wohl dasgrößte Zutrauen verdienen, geben sie beim Menschen zubis Millimeter an; und beide bedienten sich ver-schiedener Messungsweisen. Dumas und Prevost, dieihre Messungen nach Kater’s Methode machten, fandendie Gröfse der ßlulkügelclien beim Menschen zu Milli-meter, also doppelt so groß aß Kater. Bemerkenswerthist, dafs, nach Dumas und Prevost, die von dem Farb-stoff entblößten Faserstoff-Molecule immer T £ 5 Millimeter