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Einleitung.
Mittheilung dieses Wassers benetzen könnten. Das so inihnen enthaltene Wasser beträgt bis zu f. ihres Gewichtsund darüber. Es scheint ihnen nicht durch chemische Ver-wandtschaft anzugehören, da es allmählig wegtrocknet,und man in einer starken Presse zwischen Fliefspapier das-selbe augenblicklich aus ihnen ausdrücken kann. NachEntfernung des AA'assers auf irgend eine solche Art, hatsich die feste thierische Materie sehr bedeutend zusammen-gezogen, ist hart, gelblich, durchscheinend, pulverisirbar ge-worden, und nach dem Austrocknen gleicht eine festethierische Materie im Aeulseren so sehr der anderen, dafssie selten unterscheidbar sind; legt man sie wieder in Was-ser, so erweichen sie sich allmählig, schwellen auf und neh-men ihr voriges Ansehen, ihre Biegsamkeit, Elasticität undihr Gewicht wieder an. Durch den Verlust des Wasserswird in einer thierischen Materie das Leben gänzlich zer-stört. Bei einigen Geschlechtern der niedrigsten Thier-klassen ist jedoch eine Austrocknung so möglich, dafsnachher beim AAbederaufweichen das Leben wieder eintritt.Ein lebendes Thier ist demnach als eine in Wasser aufge-weichte Masse zu betrachten, von deren ganzem Gewichtdas Wasser wenigstens A ausmacht.
Ueber diesen eigentümlichen Zustand der Aufwei-chung der lebenden festen ThierstoIFe hat Chevreul meh-rere Versuche angestellt, die zeigen, dafs nur reines Was-ser denselben hervorzubringen vermöge. Ein stark salz-haltiges W r asser kann zwar bis zu einer gewissen Mengevon trocknen Thierstoffen aufgesogen werden, sie erlei-den aber dadurch jene Aufweichung nicht, und nehmendadurch nicht ihr ursprüngliches Ansehen an. Sie absor-biren auch in grofser Menge Alkohol, Aether und Oele,ohne aber davon irgendwie aufgeweicht zu werden. Beiallen diesen Einsaugungen, sowohl von Wasser als ande-ren Flüssigkeiten, entsteht, nach den Versuchen vonPouil-let, Wärme.
Die eben erwähnten organischen Molecule befindensich in diesem Zustande der Aufweichung in Wasser,und verlieren durch AusLrocknung gänzlich ihre Kugel-