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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
232
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Dominique Vater. Aber Herr Marquis I bas Vater-land hat Rechte

Marquis. Freund I Meine Söhne sind dort erschlagen.

Dominique Vater thastig). Nun freilich. Nun ja ja! Eil so kaufen Sie sich hier an!

Detonier (ist etwas verlegen).

Marquis (imchvenkend). Ankäufen?

Dominique Vater. So wie Herr Delomer sich recht wackerangekauft hat. Sie können es ja.

Marquis. Auch habe ich wohl schon daran gedacht.

Dominique Vater. Sie pflanzen sich dann Bäume an

Marquis. Ich würde ihren Schatten nicht mehr erleben.

Dominique Vater. So pflanzen Sie Ihren Kohli Ja

bei meiner Seele I Wenn die Hoffnung uns lange genug irre

geführt hat in dem bunten Gewirre so hören unsre Ent-

würfe auf mit einem Beet Kohl. Um die Zeit wird es ruhigin der Brust; wir befinden uns nicht am schlechtesten dabei,

und will die Uhr eben ablaufen, stoßen wir unfern Spatenin die Erde, verlassen das ehrliche Tagwerk in Frieden undohne Reue.

Lomiuiquc Soh» (herzlich). Das ist sehr wahr.

Dclomrr. Ein solcher Ankauf hat allerdings manchen Reiz.Aber doch auch viel Belästigendes.

Lomiuiqur Vater. Kaufen Sie sich einen Hof nurkeine Herrschaft. DaS Recht über Gras und Korn nur nichtdas traurige Recht über Leben und Tod.

Marquis. Eben daran habe ich eine Weile gedacht. Abermit jedem Ankauf würde ich die guten Leute in Verlegenheit setzen,denen ich den größten Theil meines geretteten Vermögens viel-leicht alles zugedacht habe.