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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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auch nichts von Präsenten, und man arbeitet sich doch so ab, daßes eine Schande ist. Nun jetzt macht Euch fort. Sie kommendaher, und

kMarquis. Hierher?

: Domini que. Sie werden kommen?

Horfmanu. Ja. Und es sind vornehme Herrschaften dabei,und da sehen der Herr von Delomer nicht gern gemeine Leute umsich her. Uebrigens geht es heute hoch her, und wenn ihr armeSchlucker seyd wie ich Wohl merke, weil ihr gar nicht von derStelle wollt so meldet euch hernach! Ihr kriegt gewiß eineKollekte von der Herrschaft. (Geht.) Da steht auch noch das Ge-rätbe Hm I Das Volk denkt an nichts. (Er nimmt zwei Gießkannenlind trägt sie fort.) Was hilft da meine Ordnung?

Dominique. Der Vatertreue? Ja, Dominique! treu warich Dir und bleibe es, so lange noch ein Athen: in mir ist. JedenMorgen warst Du mein erster Gedanke, und jeden Abend beteteich fiir Dich. Sey mir treu, bleib mir treu! Laß mir den altenPlatz in Deinem Herzen, so mag immer kein Tempel fiir michgebauet werden, wenn Du mir nur so offen und vertraulich insAngesicht sehen kannst, wie sonst.

Marquis. Ach, wie gern wollte ich kein Vermögen wiederfinden, hätte ich hier einen Sohn wieder zu finden I Meine Söhnesind gefallen, niemand lebt, der meinen Namen trägt. Ich binallein in der Welt.

Domiuiquc. Nun, nun Sie finden doch Freunde!Sie werden also kommen. Was machen wir nun? Wir wollenuns hier wo verbergen, und wenn sie denn recht mitten in derHerrlichkeit sind, so trete ich in Gottes Namen unter sie und vorsie hin.

Marquis. Ganz recht.