Horfmann. Den Tempel da hat er zum Gedächtniß seinesalten gnädigen Herrn Vaters errichtet.
8ominiglir. So? (Er Mt Horfmann um den Hals.) Hater das?
(Horfmann. Nun? was ist denn das?
^Margnis (zupft Dominique).
Lo mittig ne. Nun! das — das muß ja dem alten HerrnVater — (er trocknet sich seitwärts die Augen) eine rechte Herzens-freude seyn.
Horfmann. Mag seyn, mag auch nicht seyn! — Wir sindhier mit dem Tempelchen arg geschoren. Da muß alles so nettund sauber gehalten werden, wie im schönsten Saale.
8ominiguc (zupft den Marquis). Hören Sie das?
Horfmann. Ja, lacht nur! Es ist wahr. Um den übri-gen Garten bekümmert er sich nicht halb so viel. Da, lest nurdie Inschrift I
8 0 ININig Nc (sieht umher).
Margnis (liest für sich).
Dominignc. Wo denn?
Horfmann. Dort oben.
8 ominignc (zwischen Lächeln und Thränen). Wo denn? Aha!— Was steht denn da geschrieben?
Horfmann. Der Vatertreue.
8o minigu c. Ach, auf der Stätte — da will ich ein wenigruhen. (Er setzt sich an den Fuß des Tempels.)
Horfmann. Bei meiner Seele! Es ist hier mehr Spektakelum den alten Papa, wie um die gnädigste Landesherrschaft; undes mag doch wohl ein rechter Bär seyn!
8ominiguc (steht auf und lacht). Weil er nicht kommt?
Horfmann. Hmi Er möchte meinetwegen bleiben, woer ist. Aber er fragt nicht nach der Dienerschaft, schickt