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Ja, ja. Ihre Geschichte, Herr Marquis! — Sie haben sie
mir erzählt, und ich danke Ihnen dafür; aber ich habe nichtviel davon gehört, als daß es Ihnen jetzt gut geht, und das
freuet mich.
Marquis. Kommen Sie zu Ihren Kindern! Kom-men Siel
vominiquc. Ja, ja! (Bewegt die Arm-, geht nicht.) Wirwollen —
Marquis. Sie stehen an? Wie?
vominiquc. Bei meiner Seele! Ja — ich stehe an.
— So ist der Mensch! Bei hohen Jahren mache ich mich
auf den weiten Weg, denke die ganze Reise über nichts, alsden Augenblick des Wiedersehens, ärgere mich eben noch,daß Sie mich anfhalten, zittre für Wonne während IhrerErzählung. — Mit einem Male aber befällt mich eine Angst,eine Bangigkeit — und so wahr ich lebe, ich kann fast nicht
von der Stelle.
Marquis. Was ängstet Sie?
Vominiquc. Das herrschaftliche Wesen des Herrn Delomerund meines Sohnes. Sehen Sie, wenn es möglich wäre, daßmeine Erscheinung, wie ich da vor Ihnen stehe — und anderskann ich nnn nicht seyn — wenn die meinen Sohn hier inVerlegenheit setzen könnte —
Marquis. Wo denken Sie hin?
vominiquc. Ach, wenn ich das Unglück erleben müßte
— ich würde für Thränen den Rückweg in mein Vaterland
nicht finden.
Marquis. Nein, es ist nicht möglich, daß der Sohn einesso vollherzigen Vaters aus der Art schlagen könnte.
Vominiquc. Was meinen Sie denn? Ei! gut ist er
gewiß: das habe ich keinen Augenblick bezweifelt. Aber so — vor-