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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Lclomer. Nur eine kleine Geduld, mein Sohn! (Zu»,Grafen.) Sie erlauben also jetzt

Graf. Ja doch! Nur zu, Herr Neurath

Ucnrath.Nachdem Jhro Exeellcnz, der Herr Gras zuWarbing"

Horfmann. Mit Erlaubuiß, es kann noch nicht augchen.

Lclomcr. Weßhalb?

H orf in a n ». Wir sitzen nicht recht

Gräfin. Was ist das?

Lei inner. Nur weiter

Horfmau». Euer Excellenzen kommen dort rechts zn

sitzen.

Gräfin. Das ist ja allerliebst recht lleeont

Le io in er. Horfmann! Was soll das?

Horfmanii. O ich habe alles wohl behalten. Mein HerrBaron von Delomer gehören in die Mitte; und die jungegnädige Herrschaft dort linker Hand; die gräflichen Excellenzendort rechter Hand.

Gräfin. Ich gehorsame.

Graf, ginn, nun I (Man setzt sich.)

Le io in er. Euer Excellenz verzeihen Horfmann, das warüberaus einfältig!

Graf. Nur weiter, Herr Neurath wo wir stehenblieben.

Ucnrath. Das Gut Feldenstein, nebst Schloß,

Unterthanen, Waldungen, Wiesen, Aeckern und dem Jnven-tarium dem hochgebornen Herrn, Herrn Baron von Delomerkäuflich überlassen, und aller weitern Ansprüche darauf sich begebenhaben: so geschieht hiermit die Uebertragnng gedachten Gutes undUnterthanen an hochgcdachten Herrn Baron von Delomer in aller