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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
128
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Käthiu. Nein; aber die ganze rührende Einfalt glücklicherLeute hat er in unser Hauswesen gebracht.

(Sie reicht dem Nath die Hand.)

Amtmann. Ja von Glücklichen zu reden. Apropos! Ichkann keine Unglücklichen sehen; wissen Sie das? Also entsage ichder Mamsell Tochter.

Näthi» (höflich). Diese Großmuth rührt mich.

Amtmann. Großmüthig Lin ich.

Kath. Sie treten selbst zurück?

Ä m tmau n. Weichherzigkeit! Ich bin denn gleich touchirt. Daich denn bei meinem vielen Gelde genereux sehn kann auchdas Christenthum in so weit noble Handlungen von uns reichenLeuten prätendirt so habe ich dem Herrn Benfeld die fünftausendThaler, die Sie mir schuldig sind, angewiesen, und noch fünftausendThaler baar geschenkt, damit die Kinder glücklich sehn können.

Vierzehnter Austritt.

vorige. Kommissär. Hernach Sophie. Sekretär nndAnton.

Kommissär (sieht zur Thür herein). Platz da Platz!Es kommen Leute auf Wolken einher Benfeld AntonSophie

Amtmann (geht bei dem Namen Benfeld still fort)

Näthiu. Ich begreife das alles nicht.

Lckrctär (übergibt dem Rath Papiere). Dieß Glückhabe ich aus Ihres Herrn Bruders Händen empfangen. Nurdann ist es für mich ein wahres Glück, wenn ich es in