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machen? Sie fühlen es, daß ein Unglücklicher, wie ich, Trost be-darf. — Es ist wohl das letzte Wort, das Sie zu mir redenwerden — lassen Sie es beruhigend seyn.
Nath. Ich will verreisen. Bei meiner Wiederkunft sehe ichvielleicht mit andern Augen. Mehr kann i ch nicht versprechen.
Morfcld. Ich nehme dieß Versprechen an, und hoffeGutes davon.
Rath (finster). Adien!
Morfcld. Leben Sie wohl I (Er sieht wehmüthig umher.)Lebe wohl — du! (zum Rath.) Ich vergebe, was geschehen ist —wenn ich danken kann für das, was geschehen wird. (Ec gibt Ihmdie Hand.) Auf ewig ! tEr drückt seine Hand.) Friede mit Louisen I
— Fort. — (Er eilt weg.)
Uath (steht in sich gekehrt da: als Morfeld an der Thür Ist, rufter heftig): Halt! Noch ein Wort!
Morfeld (kommt zurück).
Uath (legt beide Hände auf seine Schultern). Ich kann Sicnicht Haffen.
Morfeld. Müssen Sie mich denn hassen?
Kath ifest). Ja. — Wenn ich mit eben dem Edelmuth nurEine Handlung gegen Sie begehen könnte, wie Sie gegen mich —vielleicht schätzten Sie dann-aber das ist unmöglich — und
— (mit einem besondern stürmischen Ausdruck) Gehen Sie, gehen Sie
— glückliche Reise! (Er drückt ihm wcggewendet die Hand.)
Morfrld (umarmt ihn). Glück und Ruhe mit Ihnen undLouisen! (Indem er geht, kommt die Räthin.)