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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
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Rath (schiebt cs heftig zurück). An mich?

Morfcld (gerührt). Er hat seinen Bruder wieder NehmenSie es.

Kath. Was will der Präsident?

Morset i>. In Ihres Sohnes Heirath mit der Tochterwilligen. Nehmen Sie. (Er gibt cs ihm.)

Kall) (sieht hinein). Für diese Großmuth wollen Sie denTribut meiner Geschmeidigkeit?

Morscld. Prüfen Sie mich. Ich bin es Werth, undSie sind es schuldig. Was Ihre Tochter und den Amtmannanlangt so biete ich Ihnen die Summe an, wegen welcher Siein Verlegenheit sind, wenn Sic ihre Tochter von der Heirath mitdein Amtmann frei sprechen wollen.

Nath (schnell). Ich nehme nichts von Ihnen.

Morsetd. Lassen Sie mir die Freude, für die Ruhe derMutter und das Glück der Tochter etwas gethan zu haben.

Nath. Ich kann von Ihnen nichts aunehmen. Zwarvielleicht entschließt sich meine Frau oder hat sieb wohl schondazu entschlossen?

Morse ld. Kein Wort habe ich mit ihr von meiner Ideedeßhalb gesprochen. Nicht eine Sylbe.

Nath. Das hätten Sie nicht?

Morfcld. So wahr Gott lebt, ich habe es nicht.

Nath. Das wäre etwas.

Morscld. Ich werde sie nicht mehr sehen.

Nath. Nicht?

MorselL. Niemals mehr.

Nath. Das wäre viel.

Morscld (erschüttert). Räumen Sie mir ein, daß ich handle.