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Morsrld. Meine Beglaubigungsschreiben an Sie —
Präsident. Her damit — her!
Morscld (schlägt den Klcldärmel zurück, öffnet den Hemdärmclvorn über der rechten Hand, und hält ihm den Arm hin).
Präsident lsieht den Arm an — dann sein Gesicht, fährt miteinem Schrei znrück). Großer Gott!
Morse id. Rudolph. (Er öffnet seine Arme.)
^Präsident. Bruder!
(Morfeid. Bruder! lSie fallen einander ln die Arme.)
Präsident. Habe ich Dich wieder?
M orsc td. Dein Andenken zog mich mit Gewalt über dasMeer.
Präsident. Bist D» cs? Habe ich Dich wieder? Nunlaste ich Dich nicht. Nun kann ich Dich nicht mehr lassen.
Morfeid. Was ich von des armen Weibes Unglück Härte —
Präsident. Still — o still davon —
Morsrid. Ich war dort. Sie kennt mich nicht.
Präsident. Du bist ganz verändert — ganz entstellt. —Ich habe Dich nicht gekannt. Dein erster Kuß vorhin — DeineUmarmung, als ich Dich für einen Unglücklichen hielt —
Morscld. Deine Stimme, Dein ehrliches Gesicht — dieJahre — wo wir glücklich waren — ich konnte es nicht mehr aus-halten, ich mußte an Dein Herz mich werfen. lEr umarmt ihn.)Ach dieser Augenblick lohnt viele Leiden.
Präsident. So wollen wir nun immer leben. —
Morscld. Ja, mein ehrlicher Rudolph! Aber hier nicht;nicht hier.
Präsident. Wie?
Morscld. Hernach davon. Laß mich gegen das gute Weib
die letzte Pflicht erfüllen, dann-gebe ich mich und meinen
Gram in Deine Hände.