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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
78
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Änton. Es mag vielleicht so seyn. Ich darf doch hierins Haus kommen?

Rath. Das hängt von dem Betragen Deiner Mutter ab.Erlaubt sie sich, wie sie es angefangen hat, einen Ton gegenmich, so werde ich auch darin die nöthigen Abänderungen treffen.

Änton. Ich will Anstalten machen auszuziehen.

kath. Gut. Die Meubeln aus Deinem Zimmer kannst Dumitnehmen, ich schenke sie Dir.

Änton. Erlauben Sie, daß ich ganz von mir und meinerArbeit lebe.

Nath. Wie Du willst; nach Deinem Gefallen.

Änton. Haben Sie noch etwas zu befehlen?

kath. Nein.

Änton (mit unterdrückter Empfindung). Leben Sie denn wohl,Vater. (Er will gehen.)

Nath. Adieu I Hm, wir bleiben ja in Einer Stadt.

Änton (Irmmt zurück). Ich empfehle Ihnen meine Mutter.

Nath. Umgekehrt, empfiehl Du mich Deiner. Mutter.

Änton. Mit einem einzigen gütigen Worte würden Siesie vor Dankbarkeit außer sich setzen. Mit einiger Liebe

kath. Ich bin Herr. Ich! Sie hat zu bitten, und nichtszu fordern. Ich habe zu gewähren. So viel muß man wenig-stens erhalten, wenn man eine Heirath gemacht hat, die (Ergehl unwillig bei Seite.)

Änton. Dis nicht glücklich ist! kann sie denn nicht nochglücklich werden?

Rath. Nein. Deine Mutter macht Forderungen, die un-erträglich sind.

Änton. Sie ist Ihnen also lästig?