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Präsident. Thun Sie das.
Änton. Ich muß das Gute von mir sagen, was ich mitWahrheit sagen kann.
Präsident. Warum nicht?
Änton. Ich darf Ihnen sagen, daß ich Wissenschaften habe,und sehr fleißig bin.
Präsident. Gut.
Änton. Ich bin durchaus wahr.
Präsident. Desto besser.
Änton. Aber ich bin ohne Vermögen.
Präsident. Auf dem Wege erwirbt man sich Vermögen.
Anton. Ich bin beinahe arm.
Präsident. Und Ihr Besuch bei mir, und ich?
Anton. Herr Präsident — dürfte sich hoffen, daß dieseguten Eigenschaften, wenn ich sie besitze — meine Armnthüberwiegen?
Präsident. Ja. —
Änton. Noch eine Frage — die entscheidende und letzte:— Glauben Sie, daß ich meine Redlichkeit und meinen Fleißdem Vermögen eines guten Mädchens gegenüber stellen darf?
Präsident. Wer sind Sie?
Änton. Antworten Sie mir gütig, Herr Präsident.
Präsident. Sie lieben meine Tochter?
Änton. — Ja.
Präsident. Wer sind Sie?
Anton. Ich liebe sie mit der heißesten Zärtlichkeit, dieman für dieß gute, edle, schöne Mädchen empfinden muß.
Präsident (steht ihn eine Welle an, dann sehr trocken). Siehat in der That ansehnliches Vermögen.
Änton. Ich keines: deßhalb werde ich verworfen. —Sprechen Sie mein Urtheil aus — es steht auf Ihrer Stirne.