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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
51
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Ällltlliailn (nach einiger Ueberlcgung). Allenfalls Will ich denPunkt einwilligen vom Nadelgelde.

Sophie. Die andern Punkte sind mir wichtiger; aus demGeldc mache ich mir gar nichts.

Amt mann (erstaunt). Wie? ans dem Gelbe machten Sie

Sich

Sophie. Gar nichts. Eben darum bin ich Herr über Sie.

Ä in t mann. Hehehe! Das nehmen Sie mir nicht übel,wer kein Geld hat

Sophie. Gibt keins aus. Vom Gelbe dürfen Sie garnicht reden; für Ihr Geld mache ich kein freundlich Gesicht.

Amtmann. Ei, um tausend Gottes willen! Für Geld

bin ich ja, was ich seyn will, was ich will. Es kann mir

morgen einfallen in den Adelstand erhoben zu werden, so

werde ich'S.

Sophie. In den Adelstand können Sie erhoben werben,aber in den Liebenswürdigkeitsstand nicht. Lassen Sie uns denneinmal ernstlich reden. Sie dauern mich. Sehen Sie, ich binehrlich, daß ich alle die Conditionen vorher mache. Denn, wennSie mich heirathen, so muß es so kommen, wie ichs vorhin ge-sagt habe, auch wenn ichs nicht wollte.

Amtmann. Das sehe ich denn nun nicht ein.

Sophie. Glauben Sie, daß jemand aufs Amt käme, ersey Gast oder Bauer, der sich nicht lieber an mich wendete, alsan Sie?

Ä in tina n n. Ich bin der Amtmann.

Sophie. So wie Sie mich geheirathet haben, sind Sieabgesetzt, und ich werde Amtmann.

Amt mann (faßt an den Kopf). Ei was der Teufel

Sophie. Sie sind dann nichts mehr als der gemalte seligeHerr Amtmann.