der Asche glimmen; denn wer liebt, ist confns, wer confns ist,weiß nicht was er thut, — führt Processe gegen den Vater undfreit um die Tochter. (Er geht ab.)
Uath. Ich will aus der Stelle Nachfragen. Ich würde esnicht ungescheidt von dem Burschen finden, daß er zu reüssirensucht; denn die Darner hat Geld. Aber diesen theuern Namen,der mir mit Gewalt zu schaffen machen will, verbitte ich in meinerFamilie. (Er geht ab.)
Käthi». Was mögen Sie wohl denken, mein Herr?
Mar selb. Daß — der alte wunderliche Heilige — nichtganz Unrecht hat.
Läthi». Auf gewisse Weise. — Aber daß alles in IhrerGegenwart verhandelt ist.
Morfcld. Das fordert meine Dankbarkeit. Nichts traurigerfür einen Fremden, als Geheimnisse, und so nehme redlichenAntheil.
Ü 8thin. Auch wäre es vergeblich gewesen, den Kommissärmit seiner Heftigkeit zurückhalten zu wollen. Nur muß ich be-merken, mein Mann ist kalter wie sein Bruder.
Morfcld. Viel kälter.
N 81hiu. Daher scheint es, als ob er weniger Theil nähme— aber er ist eben so sorgsam wie sein Bruder.
Morfcld. Sie sind also doch glücklich, Madam?
Rüth in. Ich bin zufrieden.
Morfcld. Das ist der Inbegriff von Glückseligkeit. Sieverdienen gewiß glücklich zu sehn, eine recht glückliche Gattinzu sehn.
K 8 lhin. An die Stelle der jugendlichen Liebe tritt späterhinWohlwollen, ein Gefühl — das — Aber Sie sehen mich so for-schend an, mein Herr l
Morfcld (faßt sich). Vergeben Sie. Die großen Aufwitte