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bist« nicht Werth; im Hellen Galopp ließ ich Deine ganze Haus-haltung fahren, daß Rad und Deichsel und Wagen und Geschirrin tausend Stücken flögen. — Nein, sapperment! ich ließe sie dochnicht so fahren. Jede Schlafmütze braucht einen Vormund. Jederehrliche Mann soll zugreifen, wo am Abgrunde blinde Kuh gespieltwird. Das thue ich bei Bruder und Nachbar, bei wild fremdenLeuten thue ichs, und Du bist mein leiblicher Bruder; also bin ichDein und Deiner Kinder von Gott und der Natur konstituirterVormund.
Kath. Ein feines Kompliment!
Lommissär. Komplimente mache ich nicht; was ich thue,ist besser.
KSt hin. Das erkennen wir; nur glaube ich, daß wenigUebel in der Welt mit Ungestüm gut zu machen sind.
Lommissär. Hand ans Werk! Wasser ins Feuer! Nieder-gerissen, was noch nicht brennt! Aufgeweckt, Lärm geschlagen,Sturm geläutet! kerienlum in morn!
Kath. Aber sage mir, warum hast du es immer nur mitAnton zu thun?
Lommissär. Mit Anton zu thun?
Kath. Macht dir meine Tochter nicht zu schassen? Dieöftern Zusammenkünfte mit dem Herrn Benfeld sind mir dochhöchst zuwider.
Lommissär. Ist der Frau Schwester Sache, wird schonAcht geben, hält auf Ehre und Tugend, die Frau Schwester; aberAnton, Anton ist ein Junge — Frau Schwester kann nicht in derStadt nachlaufen. Du? Du flehst nur zu, ob oept on lruit ge-wonnen hat. Dabei muß der Bube verlieren.
Kath. Bravo — gut gegeben.
Lommissär. Jetzt will ich weiter gehen, hier hören, dortsehen, sondiren, anklopfen, ausforschen; es muß mehr Feuer unter