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Therese (hilft ihr vollend» herauskriechcu), Du kleiner Narrl
Paul (der den Hügel hcraMuft). Mutter, Mutter, ich weiß,wo mein Hammel ist.
Therese. So?
Paul (springt herum). Ich weiß, wo mein Hammel ist — ichweiß, wo mein Hammel ist.
Therese. Der ist leider fort.
Lärbchcn. Der arme Stutzkopf ist fort — ja wohl.
Pani. Glaub es nicht. Die Mutter sagt nur so. Ich
gehe da eben, und will sehen, ob der Vater noch nicht aus derStadt kommt; da höre ich im Dorfe elwas schreien, wie der Ham-mel; das Herz schlug mir — ich sah noch einmal auf den Weghin, da war aber nichts zu sehen, als eine Kutsche.
Lhcrrse. Und der Vater?
Paul. Den sah ich immer nicht. Nun ries es recht kläg-lich. — Ich rannte in einem fort, bis an Heinrich Schmidts Hof,da kam das Blöken her. Ich rief, und lockte, und lief rund umdas Hans herum, und weinte hell auf. Auf einmal — streckt derHammel sein Maul durchs Thor —
Särl> chcn, Ach bring ihn doch her. — Komm, Mutter, denHammel holen.
Thcrcse (traurig). Lieben Kinder.
Paul. Ja, Mutter, er ists gewiß und wahrhaftig, mit derkrausen Wolle und den zwei schwarzen Flecken am Maule. Als
ich Hänschen rief — da hättet ihr ihn hören sollen; die
Thllre wollte er einrennen. Ich hatte noch Brod, das gab ich
ihm, er leckte meine Hand. — Da kam der alte Schmidt heraus,
und sagte, Ihr hättet den Hammel für vier Thaler an ihn ver-kauft,
Thcrcsr. Ja, lieben Kinder, ich habe ihn verkauft.