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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Hosrath. Ich bitte Dich also

Madci». kcinhold. Unglücklich gespielt?

Hofrath. Um des Glücks meiner übrigen Jahre willen,bitte ich

Madci». Urinhold. An Landstreicher verschwendet

Hosrath. Steh mir mit Deinem Geldc bei.

Madci». Nein hoId. Wie?

Hofrath. Unterstütze mich.

M ad ein. Uc inhold. Wie ist der gntc Geist von Dir ge-wichen I

Hosrath. Nun, liebe Schwester?

Madci». iic inhold. Was hilft nun meine Sorge?

Hosrath. Verlaß mich nicht.

Madcm. Uctnhotd. Wie?

Hofrath. Mein Glück ruht auf Dir.

Madci». Ucinhold. Ach, cs ist alles so theuer. Brod- undFleischpreise steigen mit jedem Tage. Weiß ich denn, ob ich bis ansEnde genug habe? Weiß ich das?

Hosrath. Ja, das weiß ich sicher.

Madci». Ueinhold. Lieber Bruder, ich kann nichts thun als höchstens Ach aber dann entblöße ich mich. Dochaber, um unsrer Liebe willen ich will Dir aber Ein- fürallemal, lausend Thaler ans Dein Gut borgen, wenn die liebeSternberg mit unterschreiben will, und die sollst Du auch ja,die sollst Du zu vier und ein halb haben

Hosrath. Ungeheuer!

Modem. Uclnhold. Lieber Bruder

Hosrath. Die Sternberg heirathe ich nicht.

Madci». Kcinhold. Was?

Hosrath. Geld bedarf ich nicht ich heirathe nun nie

Äadci». keinhold. HerzensbruderI