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Hofrath. Ist es denn zu spät nm glücklich zu sehn?
Echcimcrath (seufzt). Es ist spät.
Hofrath. Vierzig Jahre —
Echcimcrath. Ans Liebe wählt uns in dem Alter keinemehr.
Ho frath. Das ist wahr.
Echcimcrath. Die andern Rücksichten, weßhalb mandann angenommen wird — sind sie des Wagestückes Werth, dasman deßhalb beginnt?
Hofrath >stn»end). Ach!
Echcimcrath. Und auf welches Mädchen ist Deine Wahlgefallen?
Hofrath (steht auf). Ans Deine Cousine Sternberg.
Echcimcrath. O weh!
Hofrath (schnell). Warum?
Echcimcrath. Je näher sie mich angcht, je wenigerdarf ich meine Meinung von ihr verschweigen.
Hofrath. Sie ist über die erste Jugend weg; das ver-zeiht mir das Mannsalter. Sie ist artig, liebt Geselligkeit; dießverbürgt freundschaftliche Gefühle und Trost im Alter.
Echcimcrath. Wisse, was ich von ihr denke. Prüfe undthue davon, was Dir zu viel scheint.
Hofrath. Zur Sache!
Echcimcrath. Sie hat keine heftige Leidenschaft, alseine allgemeine Herrschaft über alles, was sie umgibt. Diesehat sie bis jetzt durch Reize und Künste über alle erhalten.Wo es fehlschlug — wo überhaupt Einer ihrer Plane, Eineihrer leisesten Erwartungen fehlschlng, da wurden alle ihresanften Züge mit Bitterkeit übergossen, ihre Aeußerungengewaltthätig — bis man es bemerkt; wo dann auf einmalder sanfte, alles verbindende Ton eintritt. — Diese Mischung