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Hofrath. Ueber Dich und mich. Ich habe Dir meinebesten Jahre geopfert wie ein Narr. Ich habe wie ein Hans-gespenst unter Euch gesessen, und Eure Albernheiten angehört.So ist mein Geist nun abgespannt, und ich bin nach und nachein elendes, kraftloses Wesen geworden. Die Welt habe ich nurwie ein flaches Gemälde gesehen. Daran bist Du Schuld, undich vergebe Dirs nicht. Hörst Du — niemals vergebe ich Dirdas.
Madem. Keinhold. Nun — rede Dich nur erst ans,lieber Bruder.
Hosrath. Daß ich ein gntmüthiger Narr bin, ein Mensch,der immer nur den gegenwärtigen Augenblick erkauft, und für dieZukunft nichts gesammelt hat — sieh, das vergebe ich mir nicht.Lange habe ich das gefühlt, habe nicht das Herz gehabt, es Dirzu sagen, weil — weil ich die Gesichter der Unglücklichen scheue.— Das werde ich mir nie vergeben.
Madem. Kcinhold. Nun — wir wollen das erwägen,lieber Bruder. — Manchmal glaubtest Du zu verthnn, und fürdie Zukunft nicht genug zu haben, wenn Du eine Frau nähmst.Scheint es Dir nun, daß Du für die Zukunft sammelst, wennDu eine Frau nimmst, so nimm eine Frau.
Hofrath. Ich weiß es, weiß, daß ich Freuden sammle.Aber —
Mab cm. kcinhold. Nun denn?
Hofrath. Dabei bin ich wieder von Dir chikanirt — durchmich selbst. Ob ich gleich fühle, daß Du die besten Jahre meinesLebens in den Schlaf geleiert hast, so bin ich doch mm an Dichgewöhnt, und ich — ich — kurz, ich kann Dich nicht von mirwegziehen sehen.
Madem. kcinhold (kalt). O lieber Bruder, das —